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Letzte Änderung: 02.5.2006

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Wollen wir sanieren ...?

...dann wird es höchste Zeit

Alle wissen es: das OD ist in die Jahre gekommen. Die Mehrheit akzeptiert die Konsequenzen, eine Minderheit blockiert.

„25 Jahre Nichtstun" – eine provokante Aussage. Als wir im letzten Sommer plakatierten, hatten wir hatten total übersehen, daß man ja 25 Jahre argumentiert, diskutiert, gestritten, prozessiert, sich gewunden, ereifert, geweigert hat, um nur ja einen gemeinsamen Sanierungsweg zu verhindern, weil der uns ja so viel Geld kostet. Man hat doch in der WEG schon so viel investiert, saniert, renoviert, das war teuer genug. Daß drumherum alles kaputt geht, verlottert und verrottet, ramponiert, gefährlich und unansehnlich ist, stört anscheinend nicht so sehr. Man investiert kostbare Stunden in endlose Diskussionen, wie man für sich und seine kleine Gemeinschaft vielleicht am günstigsten wegkommt in dieser unendlichen Geschichte, und bemüht die Gerichte für gutes Geld. (Den Schaden, den solches Engagement anrichtet, überblickt man nicht.) Reicht Ihnen das?

Uns jedenfalls reicht’s! Wir wollen ja schließlich nicht auf Dauer so wohnen ... so wenig einladend, wenn man über die ausgetretenen Pflasterwege – vielleicht gar mit Besuchern - zu seiner Wohnung stolpert oder schlittert. Oder gehen Sie mal bei Regen ohne Schirm durch die Fahrebene! Und wie lästig das ist, wenn man in seine Garage fährt und kaum trockenen Fußes aus dem Auto steigen kann – von vereisten Wasserlachen im Winter ganz zu schweigen! Ist Ihnen auch schon aufgefallen, daß an den Straßenüberbauungen der Rost im Stahlbeton ganz schön frißt? Und übrigens, in der Lerchenau wurde vor kurzem eine 86 qm-Wohnung für DM 548.000,- angeboten. Bei uns im Dorf braucht man nur DM 400.000,- für 92 qm - zugegeben eine Gebrauchtimmobilie - zu zahlen. Und die Garage bekommt man noch dazu! Ist doch toll, wenn im teuren München mal die Preise fallen, oder?! Daß es überall in der Nachbarschaft bohrt und hämmert und klopft, weil man ja schließlich in den eigenen vier Wänden sauber und ordentlich, repräsentativ und gepflegt wohnen möchte, scheint nach 25 Jahren selbstverständlich. Sollten vor der eigenen Haustüre andere Regeln gelten?

Das mit der Solidarität ist eben so eine Sache ... Das bedeutet: Die „Brötchen" müssen kleiner gebacken werden, denn aus der geplanten Großbaustelle werden zwei kleinere Baustellen. Aber immerhin: Es soll losgehen! Und weitergehen kann’s nur mit Ihnen, denn:

Nur gemeinsam sind wir stark
– das ist unsere Chance
– wir rechnen mit Ihnen!

Und nun zur Sache:

In unserem Dorfboten Nr.69/ Juni 1999 haben wir ausführlich beschrieben, warum es nur eine gemeinschaftliche Maßnahme zur Instandsetzung der Fußgängerebene und des Überbauwerks über den Fahrstraßen geben kann. Leider sind sich nicht alle Grundstückseigentümer darüber einig. Eine Minderheit, die insgesamt einen 20 %igen Kostenanteil an der Sanierung zu tragen hätte, verweigert durch Rückhaltung von Zahlungen ihre Beteiligung. D.h. der Topf ist nur mehr zu 80 % gefüllt, aus dem die jährlichen Sanierungsmaßnahmen zu bestreiten sind. Die inzwischen eingeleitete gerichtliche Klärung ist ein Streit der Grundstückseigentümer untereinander; das Ende der Auseinandersetzungen können und dürfen wir nicht abwarten.

Deshalb ist derzeit geplant, in der Straßberger- und Connollystraße an besonders schadhaften Bereichen anzufangen. DM 2,3 Millionen stehen hierfür im Wirtschaftsjahr 2000 zur Verfügung. Das ist der Betrag, der bis Ende 1999 von 80 % der Eigentümer eingezahlt wurde. Der für die gemeinschaftliche Sanierung zugesagte städtische Zuschuss von 25 %, den wenige Nichtzahler leichtfertig aufs Spiel setzen (und damit alle Eigentümer und Bewohner des OD schädigen), ist unter diesen veränderten Voraussetzungen noch zu klären.

der EIG Vorstand

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IN EIGner SACHE

Liebe Dorf-Nachbarn,

das Olympiadorf wird in naher Zukunft offiziell unter Denkmal-/Ensembleschutz stehen. Das ist für uns alle eine große Ehre, bringt dieser Beschluss doch die Einzigartigkeit unserer Architektur zum Ausdruck. Die damit verbundene Würdigung und Aufwertung unseres Dorfes in der Öffentlichkeit möchten wir mit einer Sonderausgabe des Dorfboten feiern, in der wir die Besonderheiten unserer Wohnanlage, den Charme seiner Bewohner und die Annehmlichkeiten des Dorflebens festhalten – etwa in Form folgender Artikel:

    • · Was genau lieben und schätzen wir in unserem Dorf
    • · die schönsten Nischen, Gärten, Balkone und Wohnungen
    • · die kuriosesten Erlebnisse und Begegnungen
    • · historische Berichte von den Anfängen, dem Bau, den Spielen und den ersten Einzügen
    • · außergewöhnliche Bewohner
    • · Dorfwitze
    • · die tollsten Sommerfeste

... und vieles mehr ...

Wenn Sie ein Thema haben und bearbeiten möchten oder im Besitz für unser Dorf typischer Bilder sind oder gut zeichnen können oder Interviews mit Bewohnern machen oder Material zusammentragen möchten dann sollten Sie sich sofort bei der Redaktion des Dorfboten melden.

Für eine weitere Veröffentlichung geben wir die Bitte einer jungen Architektin bekannt:

gesucht: Architektur- und Freiraum-Fotos von den hohen und flachen Häusern, den Wegen und Gassen, den Grünflächen und Gärten, der Ladenpassage. Gesucht werden Bilder aus der Bauzeit, aus den ersten (kahlen) Jahren sowie auch aktuelle Fotos. Anfragen oder Angebote bitte ebenfalls an den Dorfboten.

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INTERVIEW MIT FRAU CHRISTIANE UND HERRN WILHELM UNVERHAU

Frau Unverhau, als selbständiges Unternehmen führen Sie - mit tatkräftiger Unterstützung durch Ihren Mann - die Buchhandlung Unverhau im Olympiadorf mit liebenswertem Charme, aber auch zähem Durchhaltevermägen schon seit Januar 1982. Sind Sie eine geborene 'Prinzipalin'?

C.U.: Oh ... ich bin auf jeden Fall eine geborene Münchnerin und gelernte Buchhändlerin. Und als solche bot und bietet sich mir hier die Möglichkeit, berufliches Können und gleichgestimmte Interessen mit meinem Mann zu teilen und auszutauschen - vor allem aber auch Beruf und Familie, mit zwei heranwachsenden Tächtern und wohnhaft im Dorf, miteinander glücklich vereinbaren zu können.

DB: Herr Unverhau, als geborener Deutschbalte liegt Ihnen ein ausgeprägter Familiensinn nicht minder im Blut. Auch die Liebe zum Buch und zur Buchkultur erfaßte Sie schon in Ihrer Studentenzeit. Und dennoch: Ihre Herkunft als auch Ihre frühen beruflichen Verdienste als Werbestratege im Münchner Buchgeschäft weisen nicht direkt zu uns ins Olympiadorf. Da gab es schon Sprünge und Brüche auf Ihrem Lebensweg?

W.U.: Nun ja, geboren in der Residenzstadt Mitau im fernen Kurland (heute Lettland) geriet ich schon früh in den Strudel der historischen Umwälzungen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren - bis ich schließlich in München als Werkstudent im Antiquariat der Akademischen Buchhandlung landete...

DB: Womit buchstäblich der 'Einstieg' in die Buchbranche erfolgt war. In den folgenden Jahrzehnten boten sich Ihnen dann in der Akad.Buchhandlung und beim dtv Möglichkeiten, mit wachem Blick für neue Ideen Ihre Vorstellungen einer modernen Branche zu realisieren.

W.U.: Ja, insbesondere das Taschenbuch als neues, wohlfeiles Lesemedium und seine Vermarktung in speziellen Läden und mittels neuer Werbemethoden reizte mich. Das Taschenbuch sollte Motor der Entwicklung werden, den Buchmarkt beleben und ein ganz neues Lesepublikum erschließen. So eröffneten wir z.B. den ersten Taschenbuchladen Süddeutschlands...

DB: Ein Kollege und Freund sprach jüngst aber von den "drei Leben des Münchners Wilhelm Unverhau"(H.-J.Kaiser)? W.U.: Er spielte dabei u.a. auf unseren Münchner Buchhändler-Stammtisch an, den ich einst initiiert hatte und zu dem sich seither allwöchentlich Buch-Leute aller Couleur zwanglos zu Diskussion und Erfahrungsaustausch treffen.

DB: Und dem Sie als geschätzte Integrationsfigur seit immerhin 33 Jahren präsidieren, anerkannt als "echtes Münchner Original, ein Balte, der in unsere Münchner Stadt paßt" (L.Hollweck)! Diesem Ruf wurden Sie durchaus auch gerecht mit Ihren Bavarica-Ausgaben. Denn neben dem Buchhandel engagierten Sie sich schon seit Studententagen auch als Verleger?

W.U.: Dieser Seite Meiner Tätigkeit gehörte sogar meine besondere Liebe. Es begann einst spielerisch mit einer Lyrik-Zeitschrift und führte spöter zu Karl Valentin-Titeln und "Altmünchner Raritäten".

DB: Frau U., sprechen nicht gerade jene 'Liebhabereien' Ihres Mannes von seiner autonomen Persönlichkeit, die ihn nach drei Jahrzehnten als Vollblut-Werbemanager den Rückzug in die kleine private Unternehmung Ihrer OD-Buchhandlung an Ihrer Seite wagen ließ?

C.U.: Zweifellos ist man als selbständiger Unternehmer 'spiritus rector' seines Tuns, trägt aber auch voll die finanziellen Risiken. Es war damals durchaus ein Sprung ins kalte Wasser - für uns beide: ohne gesichertes Einkommen und feste Arbeitszeit, dafür hohe Fixkosten. Der Umsatz muß stimmen. Dabei erlauben die Geschäftsräume nur ein begrenztes Bücherangebot vorzuhalten, was wiederum Spontankäufe einschränkt - selbst bei einer reichhaltigen Palette von ca. 12000 "das Titeln. Hilfreich ist allerdings die enge Zusammenarbeit mit unserem Grossisten, die es ermöglicht, fast jeden bestellten Buchtitel binnen eines Tages zu liefern.

DB: Läßt das relativ hohe soziale Milieu unserer Dorfbewohner nicht auch auf ein besonders buchinteressiertes Publikum schließen?

W.U.: Durchaus, aber einerseits ist unser Einzugsbereich doch begrenzt - bei gleichzeitig sehr breit gefächerten Buchinteressen, und andererseits decken viele ihren Buchbedarf nicht hier in ihrer 'Schlafstadt', sondern tagsüber im Umfeld ihres Arbeitsplatzes.

DB: Dabei sind wir Dorfbewohner so froh um Ihre kleine Buch-Oase inmitten der mehr und mehr an 'Farbe' verlierenden Ladenstraße - aber auch stolz darauf, daß gerade Sie hier nicht die Segel streichen, sondern das Banner unserer Dorf-Kultur unbeirrt hochhalten! (Siehe auch "das Buch der Woche" im Hauskanal des OD im Kabelfernsehen).

W.U.: Nun, letztendlich entscheidet das Dorf selbst, ob hier eine Buchhandlung überlebensfähig ist oder bleiben soll.

DB: Unseren Dank für dieses Interview muß also unsere Hoffnung begleiten, daß unser OD-Buchladen 'florieren' möge, d.h. 'blühen', aber durchaus auch Früchte bringen sollte - Ihnen, verehrtes Ehepaar Unverhau, als auch uns Dorfbewohnern.

Dr. Renate Weber EIG

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Verlängerung der U3 vom Olympiazentrum zum Olympia-Einkaufszentrum.

Die Maulwürfe graben weiter

Es entstehen 2 neue Bahnhöfe: U-Bhf Olympiapark Nord und U-Bhf OEZ. Rohbau-Beginn Olympiapark Nord vorauss. Herbst 2000

Der Bezirksausschuß 11 und Vertreter des Baureferates der LH München führten Kontaktgespräche mit den anliegenden WEGs der Straßbergerstraße, der ODBG, der EIG, der Pfennigparade und der ODVG über die Bedürfnisse der Anlieger. Für das Olympiadorf bedeutet eine zusätzliche U-Bahnstation eine noch bessere Anbindung an das Verkehrsnetz. Über den derzeitigen Planungsstand ist zu berichten:

Der U-Bhf Olympiapark Nord beginnt bei der Einmündung der Straßbergerstraße in die Moosacher Straße und erstreckt sich parallel zu dieser nach Osten. Durch seine Lage unter dem südlich angrenzenden Grünstreifen kann er über Oberlichter natürlich belichtet werden.

Der Bahnhof wird im sogen. „Schlitzwand-Deckel-Verfahren" errichtet: Nach dem erschütterungsarmen Einbringen der Bauwerksaußenwände als Schlitzwände wird darüber ein Deckel betoniert, unter dem das Erdreich ohne Lärmbelästigung für die Umgebung ausgegraben wird. Der Verkehr in der Moosacher Straße wird während der Bauphase aufrecht erhalten, in der Regel auch die Ausfahrt der Straßbergerstraße.

Die Arbeiten unter der Lerchenauer- und Moosacher Straße erfolgen in Tunnelbauweise. Der Baustellen-Verkehr wird ausschließlich über die Moosacher Straße geregelt.

Der Bahnhof ist an den Stirnseiten beiderseits der Moosacher Straße über kombinierte Treppenanlagen (Rolltreppe und Festtreppe) zugänglich. Im SO ersetzt ein behindertengerechter Aufzug von der Oberfläche bis auf den Bahnsteig die Rolltreppe. Ein zweiter Aufzug befindet sich am nordöstlichen Zugang bei der Knorr-Bremse.

Westlich der Straßbergerstraße wird ein Park & Ride Platz für ca. 150 Stellplätze angelegt, die Parkplätze für den Sportverein sollen erhalten bleiben. Ab Straßbergerstraße ostwärts, zwischen den beiden U-Bahn-Zugängen, sind entlang einer schmalen Parallelstraße Sonderparkplätze vorgesehen: für Taxis, Behindertenfahrzeuge und Kurzparker („kiss & ride").

Eine neue Ampelanlage ca. 50 m westlich der Straßbergerstraße – mit zusätzlicher Linksabbiegespur in beiden Richtungen – ermöglicht eine problemlose Zu- und Abfahrt zu den Parkplätzen.

Auf beiden Seiten der Moosacher Straße werden 2,50 m breite Radwege (mit Gegenverkehr) angelegt sowie eine Radwegverbindung ins Olympische Dorf geschaffen. Der gesamte U-Bahnbereich bietet 234 Fahrradstellplätze.

Eine lange Rampe für Rollstuhlfahrer und eine kürzere Stufenrampe verbinden den U-Bahnhof mit dem höher gelegenen Dammweg (El-Thouni-Weg) zum Olympiapark. Diese direkte Wegeführung von der neuen U-Bahn-Station zu den Sportstätten im Olympiapark soll am Beginn deutlich gekennzeichnet werden, damit die Besucher und Fans den Weg durch das Olympische Dorf meiden.

Der U-Bhf OEZ, ein Kreuzungsbahnhof mit der ebenfalls im Bau befindlichen Linie U1, liegt unter der Pelkovenstraße (westliche Einmündung in die Hanauerstraße).

Termine U-Bhf Olympiapark Nord:

vorauss. Rohbau-Beginn Herbst 2000, Dauer der Rohbauarbeiten ca. 4 Jahre, anschl. Fertigstellung der Oberflächengestaltung. Eröffnung ca. Herbst 2006.

Franz Stauda EIG

Wer sich gerne selbst informieren möchte: Öffentliche Auslegung der Baupläne vom 9.3. – 10.4.2000 im Baureferat/ U-Bahn-Bau Rosenheimer Straße 118, Zi. 933 (Kustermann-Park) Mo-Mi 9-15 Uhr, Do 9-18 Uhr, Fr 9-12.30 Uhr.

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Landeshauptstadt und Freistaat sind sich endlich einig:

Kein Stadion auf dem ZHS-Gelände – sondern Umbau des Olympiastadions

Das frühe und entschlossene Veto des Olympiadorfs gegen ein zweites Stadion im Olympiapark zahlt sich in Zins und Zinseszins aus. Nachdem im Herbst 1997 der FC Bayern auf dubiosen Wegen einen Neubau auf dem ZHS-Gelände ins Gespräch gebracht hatte, protestierten auf einer Bürgerversammlung vehement fast tausend Bewohner dagegen. Das überzeugte nicht nur die rot-grüne Rathaus-Koalition, die ohne wenn und aber Beckenbauer & Co eine Absage erteilte.

Als nach dem Scheitern der Neubaupläne in Riem die Fußballer den „Oly-Hinterhof" Ende letzten Jahres erneut aufs Korn nahmen, sprachen sich alle Rathaus-Fraktionen unisono dagegen aus – auch FDP und CSU.

Als dann am 24. Januar dieses Jahres Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber die Fußballvereine und Parteien in der Staatskanzlei zum Stadiongipfel zusammentrommelte, war das Ergebnis bereits vorher klar: Umbau des Olympiastadions zur fußballtauglichen Arena unter dem weltberühmten Zeltdach. „Das ZHS-Gelände ist einfach nicht durchsetzbar", musste Landesvater und FCB-Fan Stoiber bekennen. Daran konnte auch „Kaiser Firle-Franz", so sein neuer Titel nach dem ewigen Herumgetrickse, nichts ändern – schon gar nicht mit verbalen Hämmern. „Am besten, wir sprengen das Stadion weg; es wird sich doch ein Terrorist finden, der für uns die Aufgabe erledigt", brüskiert er die hochkarätige Runde – was ihm die rote Karte der SZ („Der Kaiser ein Sicherheitsrisiko") einbrachte und Stadtrat Bernhard Fricke nach dem Staatsanwalt rufen ließ. Das war bestimmt noch nicht der letzte Akt des Foulspiels – derweil Stadion-Architekt Günter Behnisch in die Sturmspitze vorgerückt ist und sich zur radikalen Umgestaltung der Schüssel (ohne Laufbahn) entschlossen hat.

Weitere Fehlpässe können sich Stadt und Land nicht mehr erlauben: Bis Jahresende muss das Leder im Kasten, d.h. die Umbaupläne verabschiedet sein und die Finanzierung stehen – wenn die WM 2006 an München und Bayern nicht vorbei gehen soll.

Wolfgang C. Goede EIG

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Neue Pkw-Zufahrt zum ZHS-Gelände gefordert

Die Bewohner der Connollystraße sind seit Bestehen des OD in besonderem Maße durch starken Pkw-Verkehr belastet. Eine gewichtige Ursache hierfür ist die benachbarte Zentrale Hochschulsportanlage (ZHS), deren einzige Zufahrtsmöglichkeit über diese Anwohnerstraße verläuft. In den Sommermonaten erhöht sich der Verkehr noch durch zahlreiche Touristen–Pkw und -busse, die die Gedenkstätte zur Erinnerung an den Terroranschlag 1972 in der Connollystraße aufsuchen.

Wie inzwischen, auch im Zusammenhang mit der Stadiondiskussion, bekannt ist, beabsichtigt die TU München auf dem ZHS-Gelände ein sportwissenschaftliches Zentrum aufzubauen. Eine eigene Fakultät für Sportwissenschaft, mit voraussichtlich 3 Lehrstühlen, wurde bereits gegründet. Außerdem ist die Errichtung einer Bezirkssportanlage vorgesehen.

Die CSU-Stadträte Zöller und Ruhfaß haben im Dezember 99 den Antrag an den Stadtrat gestellt, eine neue Zufahrt über den Georg-Brauchle-Ring oder die Landshuter Allee zu realisieren. Eine Unterschriftensammlung, die diesen Antrag unterstützen soll, fand am Samstag, 11.3., großes Interesse bei den Dorfbewohnern. Sie wird deshalb an einem weiteren Samstag Ende März/April wiederholt werden. Bis Ende März sind auch noch Unterschriftenlisten in Umlauf. Oder Sie unterschreiben im internet:

http://verband.csu.de/ov-olymisches_dorf/default.htm.

Ch.E. EIG

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Frühling ist immer wieder ein Wunder

Alle Jahre wieder

Obwohl schon oft erlebt, sind wir doch stets aufs Neue überwältigt, wenn die Natur aus allen Nähten platzt und Triebe, Knospen, Blätter und Blüten zum Vorschein kommen. Kaum einer bleibt ungerührt beim Anblick einer schönen Blüte.

Der Mai verdankt seinen Namen dem Gott Maius, dem Beschützer des Wachstums. Und Wachsen und Gedeihen soll es auch wieder in unseren Pflanztrögen und Gärten. Die meisten von uns können es kaum erwarten, die Balkonkästen mit bunten Blumen zu bepflanzen. Der graue Beton schreit förmlich danach. Man sollte aber abwarten, bis der Boden gut durchwärmt ist.

Gepflanzt werden sollte an trüben Tagen, daß die frisch gesetzten Pflanzen genug Luftfeuchtigkeit bekommen und nicht gleich welken. Immer angießen, auch wenn der Boden feucht ist, weil so die Hohlräume um die Wurzeln zugeschwemmt werden.

Viele greifen gerne auf altbewährte Bepflanzung zurück, weil sie aus Erfahrung wissen, welche Blumen unsere überwiegend nach Süden ausgerichteten Terrassen vertragen. Bewährt haben sich außer Geranien auch z.B.: Heliotrop, Goldkosmos, Lobelien, Fächerblume und Gazanien. Auch Gewürzkräuter nicht vergessen! Petersilie, Zitronenmelisse, Dill und Schnittlauch sehen gut aus, und wer schätzt nicht Gewürze aus eigenem Anbau ...

Wichtig ist eine ausgewogene Erdmischung. Auch sollte man sich überzeugen, ob die Wasserabflüsse der Tröge noch intakt sind. Manchmal ist es schwierig, die Erde zu erneuern, besonders wenn die Oberfläche mit Bodendeckern zugewachsen ist (was ja das unterirdische Kleinklima fördert). Aber wenigstens partiell sollte alte Erde entfernt und frische eingebracht werden.

Eine Mulchschicht kann die Bodenfeuchtigkeit erhalten helfen. Wer das nicht will, sollte nach jedem Regen die Erde flach lockern, um die Kapillarität zu unterbrechen, daß das aufsteigende Wasser nicht zu schnell an der Oberfläche verdunstet. So kann für zügiges Wachstum gesorgt werden.

Düngen nicht vergessen – gutes Zureden allein reicht nicht.

Übrigens: Lobe den Blumenschmuck des Nachbarn und Du hast seine ungeteilte Aufmerksamkeit.

Renate Laier EIG

P.S. Wer sich am diesjährigen Blumenschmuck-Wettbewerb der „Bayerischen Gartenbaugesellschaft" beteiligen möchte, kann Formulare bei der EIG anfordern.

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Kulturverein

20 Jahre „forum 2"

1979 suchten die 45 Gründungsmitglieder nach einem geeigneten Raum für ihre vielgestaltigen Aktivitäten. Wie dafür geschaffen, bot sich das verwaiste Kino der Olympiasportler 1972 im Untergeschoss der Nadischule an. Mit Unterstützung der Stadt München wurde die verlassene Lichtspielstätte umgebaut, und im September 1980 konnte der Kulturverein dort Einzug halten. Dem neuen Ort künstlerischer und kultureller Begegnung gab man den Namen „forum 2".

Mit einem abwechslungsreichen Programm der damaligen Schwerpunktgruppen Kino, Kinderkino und Freizeitkunst erwarb sich der noch junge Kulturverein rasch Ansehen – auch über die Stadtteilgrenzen hinaus. Im Lauf der Jahre integrierten sich weitere Aktivitäten wie Theater, Kabarett, Sprachkurse, aktuelle Diskussion wie auch populärwissenschaftliche Vorträge gedeihlich in das Programmangebot. Seit 1992 verfügt das „forum 2", als eine Singularität, über eine eigene Bigband.1995 konstituierte sich ein kompetent geführter Chor, und bei öffentlichen Jazzkonzerten entdeckte man die geradezu hervorragende Akustik des Raumes. Der jüngste und zunehmend mehr angenommene Programmzuwachs ist das monatliche „Filmgespräch", wo der Besucher zu (in der Regel preisgekrönten) Spielfilmen eine fachkundige Einführung erhält und danach Gelegenheit hat, in interessierter Runde über das Gesehene zu diskutieren.

Heute ist der Kulturverein Olympiadorf der mitgliederstärkste Kulturverein Münchens. Um die zunehmende Arbeit besser bewältigen zu können, wurde kürzlich der Vorstand personell erweitert. Das neue Führungsteam besteht aus Günter Fitzke (N53), Gunhhild Scheffler (N79) und Helmut Hülsebusch (N12).

Günter Fitzke

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Ameisendorf? - Dorfameisen!

Ameisen im Olympischen Dorf (Teil 2)

Im zweiten Teil wird über die Systematik und Artbestimmung bei Ameisen, aber vor allem über umweltfreundliche Methoden zur Vertreibung von Ameisen aus Gärten und Blumenkübeln berichtet. Die Vorstellung der Ökologie der Ameisen und einiger Mitbewohner im Ameisenstaat zeigt schließlich die sich hier für den Menschen ergebenden Chancen auf und verdeutlicht die Notwendigkeit einer vielgestaltigen Umwelt. (Teil 1 – s.Dorfbote Nr.69/Juni 99)

Die typischen Ameisenarten im Olympischen Dorf

In Mitteleuropa gibt es etwa 130 unterschiedliche Arten. Nicht zuletzt die Nähe zur menschlichen Behausung führt häufig zu einer erzwungenen Beschäftigung mit diesen Insekten. Eine genaue Bestimmung der Art und die damit verbundene systematische Einordnung ist vor dem Einsatz chemischer Mittel wünschenswert. Denn jede einzelne Ameisenart stellt ganz bestimmte Ansprüche an ihre Umwelt. Folglich kann es bereits durch Veränderungen der jeweiligen Umweltbedingungen sogar möglich sein, die auftretenden Ameisen chemiefrei und nachhaltig zu vertreiben. Allerdings ist die genaue Bestimmung der einzelnen Ameisenarten kompliziert und muß mit einem guten Mikroskop und durch einen Fachmann vorgenommen werden. Die grundsätzlichen ökologischen Ansprüche der meisten europäischen Ameisen sind jedoch bekannt. Ohne den Laien über Gebühr langweilen zu wollen sei hier kurz die Systematik der Ameisen und die zwei für das Olympiadorf typischen Arten vorgestellt: Ameisen gehören zur Klasse der Insekten, hier wiederum zur Ordnung der Hautflügler (z.B. Ameisen, Bienen, Wespen, Pflanzenwespen) und bilden innerhalb der Unterordnung der Taillenwespen (z.B. Ameisen, Wespen, Gallwespen, Wegwespen) eine eigene Familie, die Formicidae (Ameisen). Verschiedene Gruppen von Ameisenarten, betrachtet man sie genauer, zeigen so deutliche Unterschiede, daß sie von Biologen in weitere systematische Einheiten aufgegliedert werden. Da zwei Ameisenarten für das Olympische Dorf von Bedeutung sind, sind diese hier als Beispiele für die Unterfamilie Formincinae mit zwei verschiedenen Gattungen (bzw. Untergattungen) genannt. Zum einen (1) die Gattung Formica (Untergattung Serviformica) mit der Art Formica (Serviformica) fusca und (2) die Gattung Lasius (Untergattung: Lasius s. str.) mit der Art Lasius (Lasius s. str.) niger.

Ansprüche an den Lebensraum

Alles was zur Familie Formicidae gehört, wird vom interessierten Laien mit hoher Sicherheit auch als Ameise erkannt. Ameisenleben ist aber nicht Ameisenleben: Manche Arten mögen es beschattet, manche warm und feucht, andere lieben Staudenfluren, andere nur gemähte Wiesen oder Sanddünen. Lebensansprüche, Verhalten und Auftreten unterscheiden sich von Art zu Art stark. Eine Veränderung der geeigneten ökologischen Parameter in der unmittelbaren Umgebung des Ameisenstaates führt folglich zur Schwächung oder Abwanderung des Staates.

Hausmittel gegen Ameisen im Garten ....

Die „klassische" Methode, Ameisennester mit kochendem Wasser auszugießen, mag zumindest kurzfristig die Menge vagabundierender Ameisen reduzieren. Es gibt aber auch weniger aggressive Möglichkeiten, sich der Ameisenflut zu erwehren: Manche, aber eben nicht alle Ameisenarten (welche?) scheuen stark aromatisch duftende Pflanzen (Kerbel, Knoblauch, Lavendel, Majoran, Petersilie, Pfefferminze, Thymian und Tomaten). Sie können als Beeteinfassung oder als Zwischenpflanzen in gefährdeten Kulturen gesetzt werden. Tomaten sollen Pfirsiche und Aprikosen besonders gut schützen. Lavendel soll Rosen von Ameisen frei halten. Dies kann der Autor bestätigen. Werden diese Pflanzen vor einen bereits bestehenden Ameisenbau oder in dessen unmittelbare Nähe gesetzt, wandert der Staat aus - womöglich in Nachbars Garten.

Beim Mulchen sollen Farnkraut und Tomatenblätter mit eingearbeitet werden. Algenkalk - in jedem Pflanzenmarkt erhältlich - hält, über die Pflanzen gestreut, die Ameisen fern und fördert darüber hinaus die Widerstandskraft der Pflanzen. Er ist jedoch nicht für alle Pflanzenarten verträglich. Etwas „heftiger" sind Rezepte älteren Datums, wie etwa folgendes: „Man lege einen mit Teer, Fischtran oder Petrol getränkten, nicht tropfenden Lappen auf den Haufen oder über ein Nest". Diese Methode ist sicherlich nicht mehr mit dem modernen Umweltbewußtsein zu vereinbaren. Man vertreibt übrigens damit dann auch den Menschen! Etwas weniger umweltgefährdend, aber nicht so effektiv: Holunderblüten, Tomatenblätter oder Knoblauch auf das Nest legen. Raffiniert, aber das Problem eigentlich nicht lösend, ist folgender Trick: Alte Blumentöpfe werden über die Nester von Bodennester bauenden Ameisen gestülpt. In diese, von der Sonne erwärmten Töpfe transportieren die Ameisen dann ihre Brut, so daß man nach angemessener Wartezeit angeblich mit dem Topfinhalt die ganze Brut samt Königinnen erhält. Der Inhalt kann dann, und das ist eben das Problem, an z.B. der nächsten Hecke wieder ausgesetzt werden ...

... und das Vorgehen bei Ameisen im Blumentopf

Sehr gerne und häufig legen Ameisen in großen Bumenkübeln Ameisennester an. Durch relativ schnellen Wasserabfluß und gute Besonnung entwickeln sich die Staaten besonders gut. Die Ameisen schädigen durch ihre Aktivitäten die Pflanzen nicht direkt, sie höhlen aber durch ihre Gänge den Boden so weit aus, daß die Pflanzenwurzeln nicht mehr an genug Wasser und damit auch an gelöste Nährstoffe gelangen. Bei Befall eines Pflanzkübels durch einen Ameisenstaat über das erträgliche Maß hinaus sollten Sie die Pflanze ausgraben, den Wurzelstock vorsichtig aber weitgehend von Ameisen befreien und den Ballen wieder mit ausreichend viel Erde versorgen. Unterstützend kann man die übrigen Ameisen vertreiben, indem man in den Topf eine stark duftende Substanz, am besten einige Tropfen Duftöl (z.B. Eukalyptus-, Kampfer- oder Zedernöl) gibt und gut nachwässert, so daß sich der Geruch in der Erde verteilt. Auch Wunder wirkt, wenn man den Kübel eher feucht hält. Das gleiche gilt übrigens auch für den Kompost, der, wenn sich Ameisen ansiedeln können, viel zu trocken ist.

Wechselbeziehungen von Ameisenstaaten mit anderen Tieren

Als stammesgeschichtlich besonders alte und vor allem als typischerweise staatenbildende (d.h. meist auch stationäre) Tiergruppe leben die Ameisen mit einer Reihe anderer Tiere in engen Wechselbeziehungen, die je nach Grad des gegenseitigen Nutzens oder Schadens als Symbiose, Kommensalismus, Parasitismus oder als echte Räuber-Beute-Beziehungen zu bezeichnen sind. Aus derartigen Beziehungen ergeben sich mögliche Regulative für Ameisenpopulationen. So kann die Ansiedlung des Sackkäfers („Vierpunktkäfer", Clytra quadripunctata, Familie Chrysomelidae) eine äußerst elegante Methode zur Eindämmung der Ameisenplage sein, vor allem bei der Ameisengattung Formica. Der 7 bis 11 Millimeter große, orangefarbene, länglich gestreckte Käfer trägt vier schwarze Punkte auf den Flügeldecken. Die Larven des Käfers leben, geschützt durch eine Kothülle, zwei bis vier Jahre lang in Ameisennestern. Die Käferlarven fressen in dieser Zeit (neben Unrat) eine Unzahl Ameiseneier und schwächen damit den Staat. Erwachsene Sackkäfer leben hingegen außerhalb des Ameisenstaates und dienen als Fortpflanzungs- und Verbreitungsstadium. In der Zeit von Mai bis Juni hängen sich die Käfer dann an Grashalmen auf, verpacken ihre Eier mit den Hinterbeinen im eigenen Kot und lassen diese Kot-Ei-Kügelchen zu Boden fallen. Ameisen nehmen diese Kügelchen als Baumaterial mit ins Nest. Hier erst schlüpfen die Larven des Käfers, die jedoch zeitlebens ohne schützende Kothülle verloren wären. Die Larven können als reines Freßstadium bezeichnet werden und leben bedeutend länger als die Imagines. Da die erwachsenen Sackkäfer vornehmlich Birken-, Weißdorn-, Weiden- und Eichenblätter fressen, sich aber nicht weiter als etwa 20 Meter von ihrer Futterpflanze entfernen, müßten demzufolge diese Pflanzenarten in der Nähe von lästigen Formica-Nestern vermehrt angepflanzt werden.

Ein anderer Feind, der als Larve in Ameisennestern lebt, ist die Larve von ganz bestimmten Bläulingen (Familie Lycaenidae, Ordnung Lepidoptera, Schmetterlinge): Die Larven der Gattung Maculinea werden, sobald sie eine gewisse Größe erreicht haben, von den Ameisen ins Nest transportiert. Hier fressen die Larven eine große Menge der Ameisenbrut. Sie werden aber trotzdem von den Ameisen gepflegt, da eben gerade diese Bläulingslarven - ähnlich den Blattläusen - süße Sekrete absondern, die bei den Ameisen offensichtlich sehr begehrt sind. Auch die kleinste der europäischen Grillen, die nur 3 mm lange Ameisengrille (Myrmecophila acervorum) lebt mit verschiedenen Ameisenarten vergesellschaftet. Bevorzugt wird hier die Ameisengattung Lasius. Sie betätigt sich dort, so weit man weiß, als Nahrungsdieb und Räuber der Ameisenbrut. Die Ameisengrille ist bisher im Westen von Deutschland sehr selten gefunden worden, im Osten ist sie etwas häufiger, muß aber auch dort als gefährdet gelten. Für eine Eindämmung der Ameisenflut im Olympischen Dorf kommt sie somit wohl kaum in Frage. Dennoch zeigen bereits diese wenigen Beispiele, daß durch eine intakte und diversifzierte Umwelt dem Überhandnehmen einzelner Arten entgegen gewirkt werden kann. So gibt es noch weitere auf und in Ameisen, deren Larven und natürlich in deren Staaten parasitierende Organismen. Als ein Beispiel für in Ameisenstaaten parsitierende Insekten, von deren Biologie wir fast nichts wissen, seien hier noch die Larven der Buckelfliegen (F. Phoridae, Buckel- od. Rennfliegen) genannt.

Sicherlich ist noch viel Forschungsarbeit nötig, um mehr über die Ökologie einzelner Ameisenarten und über deren jeweilige Mitbewohner zu erfahren. Wir können uns hier auf einige Überraschungen gefaßt machen, denn bisher ist unser Wissen über dieses alltägliche Insekt „Ameise" sehr gering: So erhöhte sich zwischen 1978 und 1995 die Zahl der Ameisenarten, die für Deutschland bekannt sind, von 85 auf 111! Unglaublich erscheint auch, daß in der gleichen Zeit in diesem Gebiet noch sieben weitere, bisher vollkommen unbekannte (!) Arten entdeckt werden konnten!

Fazit 1

Im privaten Bereich ist es häufig geschickter, sich mit den Ameisen zu „arrangieren" und sie als interessante Bereicherung des Wohnbereichs zu betrachten, als ihnen den Kampf anzusagen. Beim übermäßigem Auftreten im direkten Umfeld jedoch kann die chemische Keule mit ihrer hohen und schnellen Wirksamkeit schnell Erleichterung schaffen, aber es bleibt häufig ein bitterer Nachgeschmack. Darüber hinaus ist die chemische Keule, ebenso wie beständiges Begießen der Ameisen mit kochendem Wasser, nicht sonderlich nachhaltig. Den anderen o. g. „weichen" Maßnahmen, die vor allem der Vergrämung dienen, sollte hier in jedem Fall der Vorrang eingeräumt werden. Ameisenstraßen in der Wohnung sollte man folgen, häufig führen sie direkt zu Nahrungsquellen, die von den Ameisen genutzt werden. Nach Entfernung der Nahrungsquelle verschwindet die Ameisenstraße ganz von alleine.

Fazit 2

Grundsätzlich wichtig ist die Einsicht, daß ein optimaler Standort für eine bestimmte Art von Ameisen immer wieder von Ameisen dieser Art besiedelt wird, eben weil es ein optimaler Standort für genau diese Art ist! Das beste Beispiel hierfür ist Formica (Serviformica) fusca, die trotz chemischer Bekämpfungsaktionen auf den Sandspielplätzen im Olympischen Dorf jedes Jahr erneut starke Staaten bildet. Nur eine grundsätzliche Veränderung dieser Standorte, z.B. durch regelmäßige Bewässerung oder landschaftarchitektonische Umgestaltung (z.B. Beschattung), verbunden mit einer Diversifizierung dieses Standorts in verschiedene Bereiche, kann langfristig und nachhaltig diese jährlich das Olympische Dorf heimsuchende Ameisenflut auf ein erträgliches Maß beschränken.

Dr. Michael Scharmann EIG

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Dicke Luft über dem Tunnel – oder die Rückkehr ins 19. Jahrhundert

Eine Glosse von Wolfgang C. Goede

Schilda ist mitten unter uns. Da wird für mehrere Milliarden Mark der Petuelring untertunnelt, u.a. damit die Anwohner keine Autoabgase mehr schlucken müssen – doch gleichzeitig baut man an der Riesenfeldstraße, gleich neben dem weltberühmten „BMW-Vierzylinder", einen riesigen Kamin, der die Abgase von täglich über 100 000 Autos zurück in die Münchner Luft bläst, also nur umverteilt. Beim Autohersteller, der auf seine moderne Umwelttechnik stolz ist, ist man darüber nicht „amused" – anders die Tunnelbauer, die auf ihren Rückfall ins 19. Jahrhundert auch noch stolz sind und ihn überdies auch als ausgesprochen fortschrittlich preisen. Denn am Tunnel-Ostportal in der Nähe der Leopoldstraße wird es einen solchen Luftquirl gar nicht geben, sondern die Abgase kriechen aus dem Tunnel und wabern direkt über dem Boden. Falls das den dortigen Anwohnern – zum großen Teil jungen Familien in Neubaugebieten – stinken sollte und die Grenzwerte überschritten werden, könne der Tunnelausgang jederzeit mit einer Rußfilteranlage nachgerüstet werden; die Räumlichkeiten dafür seien eingeplant, räumen die Tunnelbauer ein.

Ob dann diese moderne Technik gegen die krebserzeugenden Stäube nicht auch am Westportal einziehen könnte, fragt man sich da im nahen Olympiadorf. Da plötzlich schlagen die Konstrukteure geistig einen Salto rückwärts und beteuern: Sorry, leider hat sich die Technik noch gar nicht bewährt – warum sie eingeplant ist, bleibt aber ihr Geheimnis. Ob denn wenigstens auch an der Westseite die baulichen Voraussetzungen für eine spätere Nachrüstung mit modernen Filteranlagen geschaffen werden könnten, fragt das Olympiadorf schüchtern zurück. Nein, auch das wird kategorisch abgelehnt.

Hilfe! Sind wir wirklich schon im Jahr 2000 – oder sollten wir uns um 200 Jahre vertan haben?

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Studenten 2000

...e.V.? Noch bleiben wir beim alten Namen. Aber wo stehen die "Studenten im Olympiazentrum" zu Beginn des neuen Jahrtausends? Am Ende - oder wieder am Anfang?

30 Jahre nach der Olympiade wiederholt sich die Geschichte: Wir ziehen aus, die Sportler ziehen ein, zur Leichtathletik-Jugend-Europameister-schaft 2002. Wenn alles nach Plan geht, dürfen wir - oder die nächste Studentengeneration - danach frisch renovierte Bungalows und Appartements beziehen. Wie sieht das aus, Wohnen 2000?

Bestandsaufnahme. Die Architekten Eckert und Wirsing planten schon 1968 ein jahrtausendfähiges Dorf. Farben leiten zur gesuchten Adresse, auf kleinstem Raum entstehen Wohneinheiten, die das komplette Leben auf 26,42 qm (Bungalow) ermöglichen. Futuristischer als die Acrylglas-Naßzellen geht es auch 32 Jahre später kaum.

Aber der Zahn der Zeit hat Risse in die Duschkabinen und Wände genagt, und einsam ist es manchmal auch. Was machen wir "Studenten 2000", wenn uns beim Kochen das Hochbett auf den Kopf fällt? Wie sieht das aus, Unterhaltung 2000?

Hunger und den Durst nach Geselligkeit stillt seit 26 Jahren die Bierstube, und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht. Danach zum Tanzen in die legendäre... nanu, die Oly-Disco, im Februar 1975 eröffnet, scheint es nicht mehr zu geben. Dafür den U3-Orange-Club, der zumindest einmal die Woche ausschließlich Schüler und Studenten ihre Prüfungssorgen vergessen läßt.

Sanfte Gemüter genießen das Ambiente im Café O’ly, ursprünglich Teestube. Der Name ist verschwunden, 25 Teesorten sind geblieben. Manchmal spielt jemand am Klavier und weckt Erinnerungen an die "gute alte Zeit". Spätestens am nächsten Morgen heißt es aber zurück in die Zukunft. Wie sieht das aus, Studieren 2000?

Sicher nicht leichter als in den späten 60ern. Das Wissen wird eher mehr als weniger, die Konkurrenz größer. Kurze Studienzeiten und viel Praxiserfahrung heißen die Schlagworte. Schnell im CopyShop die wichtigsten Seiten kopiert (oder kopieren lassen) - wie gut, daß der gleich vor der Haustüre ist!

Dann beginnt der Spagat zwischen Lernen und Arbeiten. Das Bafög ist knapp und Papi knauserig. Wie sieht das aus, Jobben 2000?

Aufatmen. Wenigstens hier sind wir noch altmodisch. Bei uns "Studenten im Olympiazentrum e.V:" arbeiten auch heute noch ausschließlich Studenten, ehrenamtlich, aber mit einer Aufwandsentschädigung, die zum Leben reicht. Alles, worüber wir gesprochen haben - Bierstube, Disco, Café, CopyShop - und darüber hinaus einen Wertstoffhof, Werkstätten, einen Computerraum, ein Kino, Fotoateliers - betreiben wir Studenten. Nicht so professionell, dafür mit umso mehr Spaß. Und was "fürs Leben" lernen wir auch.

Sind die "Studenten 2000" also besser oder schlechter, fauler oder fleißiger als früher? Anders und: Mittendrin. Nicht am Anfang, und - hoffentlich - auch noch lange nicht am Ende.

Katharina Schüller
Vorstand der Studenten im Olympiazentrum e.V.

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Führungswechsel an der Nadischule

Führungswechsel an der Nadischule Ja, die Schüler der Grundschule an der Nadistraße kennt man - aber kennen Sie auch die neue Schulleitung?

Mein Name ist Holle Beier. Ich bin seit 1995 Konrektorin und seit 1999 Rektorin der Grundschule. Mein Studium absolvierte ich in München. Anschließend übte ich meine Lehrtätigkeit an verschiedenen Grundschulen aus. Die Schuljahre 1986/87 und 1988/89 verbrachte ich als Austauschlehrerin in Frankreich.

Mein Spezialgebiet ist das Schul- und Unterrichtsspiel. Hier bin ich seit langen Jahren als Referentin in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Lehrer tätig. In einigen Fachbüchern finden Sie meine Beiträge zu dieser Thematik. Mit unseren Schülern wurden Videofilme in Zusammenarbeit mit dem Institut für Grundschulpädagogik und Unterrichtsmitschau gedreht. Bei etlichen Veranstaltungen repräsentierten wir unsere Schule. Selbstverständlich vermitteln wir auch Weisheit, Fähigkeiten und Fertigkeiten im kognitiven Bereich! Welche Ziele wir verfolgen?

Davon mehr von unserer zweiten "Neuen": Ich heiße Christine Lorbeer und bin seit September 1999 Konrektorin an der Nadischule. "Ein Tag, an dem die Kinder nicht herzhaft gelacht haben, ist ein verlorener Tag." Das ist der wichtigste Leitsatz, den ich aus meiner Studienzeit bei Professor Gläckel mitgenommen habe. Wir müssen unsere Kinder auf eine harte Welt der Globalisierung und des grenzenlosen Wettbewerbs vorbereiten. Das geht aber nur, wenn sie ihre eigene Persönlichkeit entwickeln dürfen. Sie müssen in der Grundschule lesen, schreiben und rechnen lernen. Das reicht aber nicht! Wir engagieren uns dafür, dass die Kinder in der Schule einen Ort sehen, in dem sie Toleranz, Gerechtigkeit, Gemeinschaftssinn, Zivilcourage und Kreativität erfahren und leben dürfen. Mit meinen neuen Aufgaben als Konrektorin an der Nadischule habe ich Glück gehabt. Elternschaft und Kollegium empfingen mich mit aufgeschlossener Herzlichkeit. Meiner zusätzlichen Verantwortung und Verpflichtung stelle ich mich gerne. Ich meine, wenn eine Schule organisatorisch und verwaltungstechnisch gut funktioniert, kännen wir uns unserer eigentlichen Aufgabe widmen: Und das sind unsere Nadimäuse!

H.B. u. Ch.L.

"Wir haben jetzt Nadihemden!" Das Symbol übrigens ist das Ergebnis eines Wettbewerbs, an dem die ganze Grundschule teilnahm - Philipp Gescher, jetzt Klasse 4b, gewann! "Seht nur, wir Nadimäuse sind nun ganz leicht zu erkennen!"

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Kinderkleider-Basar + Spielzeug-Flohmarkts

im Olympiadorf am Samstag, 25. März 2000

Spielzeug-Flohmarktv von 10 – 12 Uhr vor der kleinen Kirche am Helene-Mayer-Ring

Kinderkleider-Basar (Kleidung + Zubehör) von 14 – 17 Uhr im Gemeindesaal des evang. Gemeindezentrums Helene-Mayer-Ring 25 UG Die Verkäufer(innen)nummern und nähere Informationen sind ab 15.3.2000 unter Tel. 354 54 70 erhältlich.

Annahme der Kinderkleidung und des Zubehörs ist am Freitag, 24.3. von 18-19 Uhr,

Abholung nicht verkaufter Kleidung sowie des Erlöses am Montag, 27.3. von 18-19 Uhr.

Meditation

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Das Jahr 2000

Vor mir habe ich immer noch die Nummernanzeige im Stadion an der Grünwalder Straße in München: 0:0. Das war immer das Problem, bis eben doch eine 1 statt der 0 stand. Du bist eine Null, sagen leider manchmal Kinder zueinander, und das ist noch harmlos. Und jetzt haben wir drei Nullen in unserem Datum. Allerdings haben wir einen entscheidenden Trick: Diese Nullen werden aufgewertet durch die Zahl am Anfang. Auf einmal werden sie wertvoll, nicht ein einfaches Nichts, sondern 2000, und das ist viel.

Es ist nicht selbstverständlich, daß man den Übergang von einem Jahrtausend zum anderen feiern kann: Hoffentlich ist es Ihnen gelungen, daraus Lebensmotivation und Freude zu erfahren. Und jetzt geht es darum, den vielen Schwierigkeiten, Kleinigkeiten und Nichtigkeiten in unserem Leben eine Bedeutung zu geben, daß sie nicht Nullen bleiben. Vor die Nullen setzen wir eine 2 und auf einmal bekommen diese Nullen eine Bedeutung wie kaum etwas anderes. Diese 2 kann für Selbstbejahung stehen und dazu auch für Bejahung der Umgebung und für die Annahme auch so mancher Kleinlichkeiten und Probleme.

Für mich als Christ bedeutet eine solche Zahl die Bejahung meiner Arbeit durch unseren Herrgott, der sagt: „Ich bin bei dir durch die Zeiten." Auf einmal werden die Dinge groß, und ich beginne die Welt dort positiv zu gestalten, wo ich stehe und bin. Ich setze eine Zahl vor viele Kleinigkeiten, ich setze meinen eigenen Willen und das Gelingen vor so manches, was mir nicht recht gelingen wollte.

Unser Olympisches Dorf hat so manche Probleme und Schwierigkeiten. Da braucht es immer wieder Menschen, die sich wie eine 1 oder 2 davorspannen und um der anderen Menschen willen die Gemeinsamkeit wichtiger erachten als so manchen gut gemeinten Eigenweg.

Ich könnte mir denken, daß es doch eine Menge Leute gibt, die sagen: „Bei denen läuft etwas, weil sie miteinander gute Wege suchen." Manches war vielleicht nicht gut, war eine 0, also warten wir es ab, ob sich nicht ein Mensch als echter Wert davorspannt und im Jahr 2000 den Dingen einen neuen Ansatz verleiht. Es wäre wünschenswert, wenn wir das Jahr 2000 so miteinander gestalten würden und damit unserem Dorf einen echten Wert verleihen könnten.

H.Summerer, Pfarrer

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Zu Ehren von Pfarrer Summerer

Die Katholische Kirche ist nicht besonders freigiebig mit dem Ehrentitel Prälat . Und so ist es schon etwas Außergewöhnliches, wenn unserem Pfarrer Summerer eben diese Ehre zuteil wurde. Er bekam sie für seine mannigfachen Verdienste als Vermittler zwischen „Kirche und Sport".

Es würde zu weit führen, seine vielen Ämter, die er in einschlägigen Gremien und Arbeitskreisen bekleidet hat oder noch inne hat, alle zu benennen. Es ist ein großes Engagement – „aber das ‚Dorf‘ kam nie zu kurz", wie er selbst sagt.

1970 wurde er Seelsorger des entstehenden Olympischen Dorfes und war sein erster Einwohner. Nach der Münchner Olympiade 1972 betreute er die deutsche Olympia-Mannschaft bei zahlreichen Olympischen Winterspielen weltweit. Nach Lillehammer (1994 ) gab er dieses Amt auf, um ,Jüngeren Platz zu machen‘. Zwei seiner Star-Betreuten liessen sich später von ihm trauen: Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. Auch in den Medien ist der Olympiapfarrer nicht unbekannt; er war oft im Fernsehen zu sehen, im Rundfunk zu hören, und in Veröffentlichungen war von ihm und über ihn zu lesen. Die vielen Guttaten, die bei dem Amt eines Geistlichen im Verborgenen geschehen, sind ohnehin nicht aufzuzählen.

Als er seiner Gemeinde seine Beförderung zum Prälaten mitteilte, meinte er, in der allgemeinen Vorstellung verbinde man ja die Prälatenwürde mit erweitertem Leibesumfang. So sei ihm anläßlich einer Gratulation auch ein Traktat „Über die Dehnbarkeit der Haut" gewidmet worden. Und mit dem Titel seien zwar keine besonderen Privilegien verbunden, aber seine Knopflöcher an der Soutane könnte er sich jetzt rot paspelieren lassen ...

Humor ist immer sein steter Begleiter, und viele kniffelige Situationen hat er nicht zuletzt damit entschärft und gemeistert.

Wir – die EIG – wollen ihm anläßlich seiner Rangerhöhung zum Prälaten unsere herzlichen Glückwünsche aussprechen und ihm noch viele gesunde und erfolgreiche Jahre im Olympiadorf wünschen. Nachdem wir uns im OD schon nach 25 Jahren unter Denkmal- bzw. Ensembleschutz gesetzt sehen, sind wir nun auch eine Prälatengemeinde geworden. An Anerkennung fehlt’s also nicht – was wollen wir mehr.

Renate Laier EIG

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Evangelische Kirche

Seniorenfilm

Am Donnerstag, 30.3.00 um 15 Uhr im forum 2, Nadistraße 3, ist wieder Seniorenfilmnachmittag mit einer Einführung von Frau Dr. Gisela Stute zum Thema des Films: Grüne Tomaten

Verfilmung eines Romans der amerikanischen Autorin Fannie Flagg. (Eine von ihrer Ehe enttäuschte Frau lernt in einem Altersheim eine alte Dame kennen, die ihr ihre Lebensgeschichte erzählt; dadurch faßt die Frau wieder Mut, sich selbst zu finden.

Offener Treffpunkt für ältere Menschen:

Seniorinnen- u. Seniorenstammtisch Gemeindezentrum Riesstr.102 – jeden 1. Donnerstag im Monat um 15 Uhr (außer in den Schulferien) erreichbar mit dem Bus 36 – Haltestelle Riesstr., Kontakt: Pfr. Bernhard Götz, Tel. 351 48 52 oder Vikarin Andrea Rückert, Tel. 89 62 38 54

Die jeweiligen Themen können Sie kurzfristig erfragen.

Frauenraum
Gemeindezentrum Helene-Mayer-Ring 25 - immer am 1.Mittwoch-Abend im Monat um 20 Uhr (außer in den Schulferien)

Folgende Themen sind geplant: Literarischer Abend, Tanz, kreativer Abend, Geschichtliches...Für Fragen und Infos: Adina Stark, Annette Langer, Irene Götz, Tel. 351 48 52

Ökumenische Exerzitien im Alltag –

ein Angebot, mit anderen zusammen geistlich aufzutanken. Termine jeweils dienstags im Gemeindesaal HMR 25 um 20 Uhr: 21., 28. März und 4., 11. April 2000. Näheres unter Tel. 351 95 90 (Otto Haußleiter) und Anmeldung im evang. oder kath. Pfarramt.

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Termine Termine

CSU

jeden 1.Mittwoch im Monat – ab 19.30 Uhr im Le Tastevin:

Stammtisch für alle politisch Interessierte:

5.4./ 3.5./ 7.6./ 5.7./ 2.8./ 6.9./ 4.10./ 1.11./6.12.2000

Radl-Tour durch den 11.Stadtbezirk, dem das Olympische Dorf angehört:

Samstag, 20.05.2000 – 12.00 Uhr Forum 1 (bei schlechtem Wetter Sa. 27.Mai)

Teilnahme am Kocherlball am Chinesischen Turm

Sonntag, 16. Juli 2000 – Treffpunkt: 5.30 Uhr U-Bahn

Dorffest als Geburtstagsfest anläßlich des 25-jährigen Bestehens des Ortsverbandes – Samstag, 07.10.2000

Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Themen und Termine werden jeweils rechtzeitig im Schaukasten in der Ladenstraße veröffentlicht.

Bezirksausschuß 11 des 11.Stadtbezirks Milbertshofen – Am Hart

Tel. 14 95 98 14 – Fax 14 39 02 99

Öffentliche Sitzungen Mittwoch – 19.30 Uhr: 19.4./ 17.5./ 28.6./ 26.7./ 20.9./ 18.10./ 15.11./ 13.12.2000

jeweils ab 18.20 Uhr Bürgersprechstunde des Vorsitzenden Helmut Jahraus

Ort: TSV Milbertshofen (Lehrsaal 1.Stock) Hans-Denzinger Str.2, 80807 München (U2 Milbertshofen)

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