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Letzte Änderung: 02.5.2006

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Die ungelöste Standortfrage

Wohnen am Hexenkessel

Seit mehr als drei Monaten bedroht der gigantische Bau eines Fußballstadions auf dem immer noch diskutierten Standort ZHS-Gelände das Olympische Dorf und die Pressestadt.

Massive Proteste und vehemente Reaktionen der Dorfbewohner haben seitdem deutliche Zeichen des Widerstands gesetzt. Sie werden fortgesetzt, bis die Entscheidungsträger zu einer Lösung kommen, die hoffentlich keinem Bürger in dieser Stadt ein solches Monster in direkter Nachbarschaft zumutet.

"Es gibt nur eine Lösung – und das ist die Zentrale Hochschulsportanlage neben dem Olympischen Dorf!" Dieses überraschende Statement von OB Ude war für alle Dorfbewohner eine deftige Bescherung kurz vor Weihnachten. Die gute bayerische "stade Zeit" wurde über Nacht zur heftigen Anti-"Stadion-Zeit". Alle verfügbaren Kräfte bündelten sich zu einem Aufstand – über Demos, Pressemitteilungen, Interviews, Leserbriefe ..., der in der Öffentlichkeit nicht mehr zu ignorieren war.

‚Ein Stadtteil rebelliert gegen den Kaiser-Palast‘ (AZ 27.11.97), hieß es schon nach der Bürgerversammlung vor drei Jahren - und die von uns gewählten Politiker setzen sich dennoch über den deutlich geäußerten Willen der Bürger hinweg. Soll ein Monsterbau zwischen zwei Wohnanlagen mit insgesamt 13.000 Bewohnern – vergleichbar einer Kleinstadt! - ein Denkmal werden für die Macht des Geldes und die Ohnmacht der Bürger? Auf den ersten Blick mag dieser Standort für Politik, Fußball und alle Nichtbetroffenen verlockend erscheinen. Die Realisierung aber würde die Ordnung des gesamten Olympiaparks zerstören.

Das weltweit einmalige Konzept der Planer mit der strikten Trennung des öffentlichen Sports vom Wohnen und Hochschulsport steht wegen seiner städtebaulichen Qualität unter Ensembleschutz. Eine Verlagerung der lärmigen Hauptaktivitäten vom südlichen Teil des Olympiaparks direkt an das ruhige Wohngebiet im Norden ist eine absolute Pervertierung der genialen Grundidee, die sich in seiner lebendigen nacholympischen Nutzung bestätigt hat. Ein Großprojekt, wie eben ein Fußballstadion, ist ein überdimensionierter Fremdkörper in der "grünen Lunge" einer extremen Wohnungsraum-Ballung.

Das ZHS-Gelände mit seinen Freiflächen, die als unabdingbare Ausgleichsflächen für die hohe Bebauungsdichte des Olympiadorfes dienen, gehört auch – und das wird gerne außer acht gelassen – zum Ensemble des Olympiaparks. Nach Südwesten, nämlich in Richtung ZHS, ist das OD aufgrund seines immissionsintensiven Umfeldes – Ringstraßen, Gewerbe, Industrie -

orientiert. Das Stadion, wie auch immer geplant, das mit den dazugehörigen Einrichtungen dem gewerblichen Nutzungsspektrum zuzuordnen ist, widerspricht allen Grundsätzen einer verträglichen, städtebaulichen Planung. Es beeinträchtigt nicht nur massiv die Lebensqualität des Olympiadorfs und der Pressestadt, sondern bedeutet auch den Verlust der Schlüssigkeit eines gerade erst mit Zustimmung der Stadt unter Denkmalschutz gestellten Ensembles.

Hier ein Auszug aus der Beschreibung des Olympiaparks in der Denkmalliste: ‚In der Gesamtgliederung des bis 1972 fertiggestellten Olympiaparks sind zwei Großkomplexe deutlich voneinander unterschieden und durch ... den Mittleren Ring räumlich scharf getrennt: im Süden die Hauptsportstätten..., und im Norden das Olympische Dorf. Diesen Großkomplexen sind Nebeneinrichtungen beigegeben: von den vorolympischen Bauten ... abgesehen, sind es vor allem die Hochschulsportanlage westlich des Olympischen Dorfs und das Radstadion ... Hinzu kommen noch eine Reihe ebenerdiger Anlagen, wie die verschiedenen Spiel-, Sport- und Trainingsplätze ...."

Weiter heißt es: "So wie das ... Zeltdach gemeinsam mit der Großform des künstlichen Schuttbergs .... einen Großraum bildet, so sind im Norden des Geländes zwei weitere Großräume – allerdings gegensätzlicher Natur – geschaffen: Im Osten der des Olympischen Dorfes, im Westen der einer großzügigen Freifläche, in die die flachen Bauten der Zentralen Hochschulsportanlage und deren Sportplätze integriert sind. Diese bewußt erfolgte Gegenüberstellung von einem verdichteten Wohnbereich mit einer Freifläche vom Charakter eines großzügigen Landschaftsparks verleiht diesem landschaftlichen Freiraum vom architektonischen Konzept her das gleiche Gewicht wie der Baumassierung im Osten des Geländes. Einerseits schafft die Freifläche den notwendigen Ausgleich der verdichteten Bebauung gegenüber, andererseits geben erst Großzügigkeit und Weite des westlichen Freigeländes dem Blick von hier nach Süden auf die Dachlandschaft der Hauptsportstätten den notwendigen Spielraum".

Und abschließend: "Der Olympiapark zeichnet sich durch seine bewußte Abkehr von jeglicher Monumentalität aus, zu der die besondere Bauaufgabe leicht hätte verleiten können". Was ist dem – auch 30 Jahre später – noch hinzuzufügen?

EIG Vorstand

Foto: Schnitt OD mit Ansicht Schalke-Stadion im gleichen Maßstab: Dipl.Ing.Robert Kellner

"Ein Koloss erdrückt, verschattet und verlärmt das Olympische Dorf"

*Demo-Sprüche / Spruchbänder zum "Stadiongipfel" am 19.12.2000

Monster-Stadion erschlägt Olympiadorf

Keine Monster-Bescherung

Ude, Stoiber, Beckenbauer, das Olympiadorf ist sauer

Einfach nicht zu glauben, was Politiker sich erlauben

Kein Hexenkesssel im Olympiadorf

Der Olympiapark bleibt wie er ist – alles andere ist Mist

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INTERVIEW MIT FRAU YVONNE BOGDOLL

Zur Person: NADISCHUL-Lehrerin

1977 - 2000

geb. 1937 in Schlesien

verw., 1 Tochter

Hobbies: Lesen, Reisen, Wandern

Lektüre: Hermann Hesse

Musik: Jazz

Malerei: Franz Marc, Gabr.Münter

DB: Frau Bogdoll, nach 39jähriger Tätigkeit als Grundschullehrerin - davon 23 Jahre an der Nadischule - läßt sich rückblickend schon ein Fazit ziehen. War dies Ihr 'Traumberuf', den Sie einst wählten?

Y.B.: Oh, vor dem 'Träumen' oder 'Wählen' gab es damals für mich zunächst einige Hürden nachkriegsbedingter Widrigkeiten zu nehmen..., und die Studien- bzw. Berufswahl ergab sich eher aus günstigen Zufällen. Aus meiner anfänglichen Neigung erwuchs aber sehr schnell die Gewißheit 'Das ist es!' - und schließlich, bei täglicher Herausforderung, Glück für mein ganzes Berufsleben.

DB: Und wie meisterten Sie dabei jenen 'Stress', dessentwegen lt. Statistik so viele Lehrer vorzeitig und 'ausgebrannt' aus dem Berufsleben ausscheiden?

Y.B.: Nun, mit Stress muss man umzugehen lernen. Vor allem sollte man achten, dass kritische Situationen nicht eskalieren, sondern dass man ruhig und objektiv reagiert und sich bemüht, fair miteinander umzugehen. Das schafft Vertrauen. Vor allem darf das Kind keinen Schaden nehmen.

DB: Wichtigstes Kriterium Ihrer erzieherischen Aufgabe war also stets das Wohl des Kindes. Solches Denken stand nicht zu allen Zeiten im Zentrum schulischer Aufgaben.

Y.B.: Im Dreiecksverhältnis Eltern-Kind-Lehrer hat sich Gewichtung und Methode völlig verschoben. Galt früher der Lehrer als Autoritätsperson, der dem Zögling Zucht und Ordnung beizubringen hatte, so wird heute durchaus das Gespräch zwischen Lehrer und Eltern über das Kind gesucht.

DB: Trotzdem bleibt aber doch die Aufgabe des Lehrers, Kenntnisse zu vermitteln.

Y.B.: Durchaus, aber unser pädagogischer Auftrag in der Schule wird heute viel umfassender gesehen: den Kindern Dinge mitzugeben und Verhaltensweisen einzuüben, wozu später meist keine Zeit mehr ist, z.B. den Gemeinschaftsgeist zu fördern, die natürliche Kreativität zu wecken oder ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln.

DB: Viele Eltern hier im Dorf erinnern sich gerne daran, mit wieviel Liebe und pädagogischer Zuwendung Sie sich gerade der Kleinen - in den Anfängerklassen - angenommen haben.

Y.B.: Es ergab sich an der Nadischule so, daß ich stets die 1. und 2. Klasse zu betreuen hatte. Und das tat ich auch besonders gern: die Kinder in das Schulleben einzuführen.

DB.: Und was machten Sie mit einem 'Zappelphilipp', der Ihre Geduld strapazierte und die Klasse bei der Lernkonzentration störte?

Y.B.: Da hat sich der "afrikanische Rundlauf" draußen im Hof sehr bewährt. Überhaupt können Kinder in den ersten 2 Schuljahren meist nur 10-20 Minuten still sitzen. Da helfen kurze Bewegungsphasen mit Musik und Spiel, eine aufgelockerte Sitzordnung beim Lesen und Erzählen im Kreis oder die Stationenarbeit in Gruppen.

DB: Aber wie reagierten Sie auf offenbare Faulheit, Unpünktlichkeit usw.?

Y.B.: Vor allem scheute ich mich, diese Dinge bequemerweise sofort als elterliche Versäumnisse einzustufen. Zumal diese im Allgemeinverständnis gewöhnlich allein der Mutter angelastet werden. Mit Geduld und Gesprächen versuchte ich herauszufinden, was mit dem Kind und seinem Umfeld nicht stimmte, um dem Kind zu helfen, dass es wieder frei und unbelastet reagieren konnte.

DB.: Und wie hilft man einem Kind, das total versagt?

Y.B.: Ich habe noch kein Kind erlebt, das total versagt hätte. Jedes Kind kann irgendetwas gut, und damit sollte es richtig umzugehen lernen. Man muß nicht alles können. Außerdem bietet die heutige Pädagogik mit altbewährten und neuen Lernmitteln, z.B. Computer-Lernprogrammen, die Möglichkeit, alle Sinne des Kindes anzusprechen und es individuell zu fördern.

DB.: Stand Ihre Autorität gegenüber den Kindern je zur Disposition?

Y.B.: Überhaupt nicht. Bei aller Diskussionsbereitschaft ... die letzte Entscheidung traf ich, die Grenzen zog ich, 'mal war der Rahmen enger, 'mal weiter. Aber bestimmte Pflichten standen fest.

DB: Gab es hier an der Nadischule auffällige Besonderheiten oder Veränderungen im Lauf der Jahre?

Y.B.: Durchaus. Einerseits waren die Eltern hier sehr aufgeschlossen, interessiert und auch hilfreich. Andererseits zeigten sich viele Kinder als besonders eloquent und verfügten über einen umfangreichen Wortschatz. Dies dürfte schon auf das soziale Umfeld hier im Dorf verweisen: anfangs waren 66% der Eltern Akademiker. In den letzten 10 Jahren änderte sich die Klassenstruktur durch eine normale Bevölkerungsfluktuation. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Klassenbestand der Schule: gab es 1977 16 Klassen mit je über 30 Kindern, sind es inzwischen nur noch 8 Klassen mit je unter 30 Kindern - neben den Übergangsklassen für ausländische Kinder, die Deutsch lernen.

DB: Sie waren nun über so viele Jahre glücklich und erfolgreich als Lehrerin an unserer Nadischule - fällt da der Abschied nicht schwer?

Y.B.: Nun, ich habe den Zeitpunkt meines Ausscheidens selbst bestimmt, auf den Tag genau an meinem 63. Geburtstag am 31.7. 2000 - und das war gut so. Rückblickend bleiben 23 Jahre in dankbarer Erinnerung, viele schöne und fröhliche Tage mit den Kindern und Eltern, und nicht zuletzt das herzliche Verhältnis des Nadischul-Kollegiums zu mir, das meinen Schulalltag so erleichterte und bereicherte. Mein Fazit kann nur lauten: Toll, an so einer Schule zu arbeiten!

DB: Unseren Dank für dieses Gespräch begleiten unsere besten Wünsche für Ihren neuen Lebensabschnitt.

Dr. Renate Weber EIG

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Meckern – stänkern – protestieren

Der Meckerbus am ZHS

Am 12. Februar – von 12 bis 13 Uhr – hatten die Bewohner des Olympischen Dorfes und der Pressestadt die Gelegenheit, München ihre Meinung zu einem möglichen Stadionneubau auf dem ZHS-Gelände zu sagen. Der "Meckerbus" von tv.münchen feierte hier und an diesem Tag seine Premiere.

Die EIG hat noch in der Nacht von Freitag auf Samstag bei Nieselregen 130 Aufrufe in alle größeren Hauseingänge geklebt und mehrfach über den Email-Verteiler von www.olympiadorf.de (apropos: melden Sie sich hier nach Möglichkeit für den automatischen Email-Service an) zur Teilnahme aufgefordert. Mit so reger Teilnahme der betroffenen Anlieger hatten die Veranstalter wohl nicht gerechnet, denn die verteilten Fragebögen, auf denen jeder seine Meinung äußern konnte, reichten bei weitem nicht aus.

Nach einleitenden Worten führte die Moderatorin ein Interview mit Herrn Jahraus, unserem Bezirksausschußvorsitzenden. Er schilderte die katastrophalen Folgen eines Stadions in unmittelbarer Nachbarschaft eines s o dicht besiedelten Gebietes. Für die Bewohner, auch der weiteren Umgebung, würde sich das Umfeld dramatisch verändern, die Wohnqualität drastisch sinken. Die gegebene Infrastruktur bezeichnete er als völlig unzureichend; auch ein Lärmgutachten sei bislang nicht erstellt worden.

Es kamen noch mehrere Anwesende zu Wort, u.a. Frau Dr. Weber, stellvertretende Vorsitzende der EIG, die die Befürchtungen der Olympiadorfbewohner nachdrücklich formulierte.

Die Stadt München h atte keinen Vertreter geschickt.

Schade, dass die Lautsprecheranlage nicht gut eingestellt war und – dass die stark verkürzte Aufzeichnung, die noch am gleichen Abend mehrmals ausgestrahlt wurde, leider nicht die zahlreichen "Meckerwilligen" im Bild erkennen ließ.

Renate Laier EIG

+ Foto: Susanne Knevels Hier ‚meckert‘ der BA Vorsitzende Helmut Jahraus ...

+ Foto: Renate Laier ... und hier ein Bewohner ohne Worte

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In Sachen www

www.olympiadorf.de

www.eig-olympiadorf.de

Vielleicht ist es Ihnen bis jetzt entgangen, aber es gibt zwei Internet-Adressen, die sich ausschließlich mit dem Olympischen Dorf München beschäftigen: Die eine wird von einem jungen Internetteam betrieben, das hier im OD wohnt und arbeitet; die andere wird von der EIG betreut.

Gerade in Zeiten der Stadion-Diskussion ist dieses Medium ein wichtiges Kommunikationsmittel, das uns hier im Dorf erlaubt, schnell Informationen auszutauschen.

Spontane Aufrufe (z.B.zu Abstimmungen, Demos, Unterschriftenaktionen) lassen sich über den automatischen e-mail-Dienst von www.olympiadorf.de ("Flohmarkt OD") effektiv verbreiten. Informationen über Aktionen der EIG gegen ein Stadion auf dem ZHS-Gelände und die letzten Dorfboten finden Sie unter www.eig-olympiadorf.de.

M.Sch. EIG

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Trittschallschutz in den Wohnungen

im Olympischen Dorf

Der Trittschallschutz ist eine heikle, oft vernachlässigte Angelegenheit. Schon im Dorfboten Nr. 60/97 wurde dieses Thema behandelt. Seitdem sind beim Verfasser viele Anrufe mit Klagen eingegangen. Die EIG bereitet ein "Extrablatt" zum Thema ‚Trittschall‘ vor.

Der meist übliche "schwimmende Estrich" ist leider im OD nicht angewendet worden. Die Fußbodenkonstruktion besteht lediglich aus Beton, der an der Oberseite mit ca. 2 cm dickem Estrich (Verbundestrich) geglättet wurde. Den Trittschallschutz übernimmt nur ein Textilboden. Wird der Textilboden nicht fachkundig (häufig der Fall) durch einen harten Belag (Parkett o. Fliesen) ersetzt, sind die Nachbarn dem Trittschall schutzlos ausgeliefert. Dies entspricht nicht den Richtlinien (DIN 4109 von 11/89) und ist nicht zulässig.

Lassen Sie sich nicht von Firmenvertretern, Baumärkten oder Handwerkern irgendwelche ungeeignete oder nicht ausreichend geeignete Materialien oder Konstruktionen aufschwätzen. Weisen Sie unbedingt darauf hin, dass die Wohnungen keinen schwimmenden Estrich haben.

Wenn Sie den bisherigen Textilbelag durch einen harten Bodenbelag ersetzen wollen, lassen Sie sich vom Verkäufer oder Handwerker auf jeden Fall die schriftliche Garantie geben, dass bei der empfohlenen Ausführung die Mindestanforderungen der DIN 4109 erfüllt werden. Werden sie nicht erfüllt, kann ein belästigter Nachbar gerichtlich eine Messung beantragen. Bei Nichterfüllung zahlen Sie nicht nur die Gerichts- und Gutachterkosten, sondern müssen nachbessern. Dies kann dazu führen, dass Sie den harten Belag wieder entfernen müssen. Nur wenn Sie eine schriftliche Garantie des Handwerkers haben, können Sie u.U. die Kosten auf diesen abwälzen.

Aber am unproblematischsten ist es, wieder einen Textilbelag zu verwenden mit möglichst hoher Trittschalldämmung. Das sind Produkte mit Kompaktschaum- oder Gummirücken.

EIG Franz Stauda - T. 351 67 38

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In EIGner Sache

Liebe Dorf-Nachbarn,

die Stadiondiskussion hält seit Wochen an - und wir mit ihr den Atem ... Da tritt sogar das Sanierungsthema unserer Fußgängerebene in den Hintergrund, zumal wir hier, so sieht es aus, auf einem ganz guten Weg sind. Und "Gemeinsam sind wir stark", heißt es nun wieder, wenn wir ein zerstörerisches Monster aus unserer Nachbarschaft verjagen wollen, dessen überraschendes Erscheinen uns erneut angedroht wird.

Gemeinschaft war zu spüren, als wir am 17.12.2000 innerhalb kürzester Zeit durch Telefonate und Mundprogaganda zu einer spontanen Demo vor dem ZHS-Gelände zusammen kamen (tz-Fototermin), ebenso zu einer überwältigenden Protestveranstaltung bei strömendem Regen anläßlich des "Stadiongipfels" vor dem Sheraton-Hotel am 19.12. Diese schnelle Reaktion auf die für uns bestürzenden Nachrichten hat in der Öffentlichkeit sehr viel Aufmerksamkeit erzeugt und unsere machtvolle Präsenz gezeigt. Unser Flugblatt, innerhalb weniger Stunden von hilfreichen Händen in jeden Briefkasten gesteckt, war wohl für jeden Dorfbewohner, der es irgendwie ermöglichen konnte, ein Signal zum Handeln ....

Kurzfristig einberufene Krisenstäbe – gefragt waren Ideen, Zeit, Hilfestellung jeder Art – brachten Ergebnisse, die in den o.g. Aktionen und weiteren Aktivitäten mündeten: Pressemitteilungen (trotz Feiertagen) an lokale und überregionale Presse, Hörfunk, TV/ individuelle Briefe an einzelne Entscheidungsträger (Planungsreferat, Politiker, Arch.büro Speer)/ Schreiben an die Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen Stadionumbau / Erstellung einer Infobroschüre mit Architekten aus dem OD, die u.a. dem Arch.büro Speer, den Referaten der Stadt, Stadträten und Politikern jeder Partei zugeleitet wurde / Aufruf zum "Meckerbus" von tvm / Gesprächsrunde mit im Dorf ansässigen Politikern zur Abstimmung weiteren gemeinsamen Vorgehens sowie Gesprächsrunde mit Juristen aus dem Dorf zur Vorbereitung einer Kanzlei-Beauftragung.

Überwältigend waren die vielen Hilfsangebote und anregenden Zuschriften, die in unsere Überlegungen einfließen. Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Zeitnot nicht immer antworten können. Es ist sicher ratsam, Einzelaktionen wie Leserbriefe und andere gezielte Schreiben, fortzusetzen.

Auch wenn nicht so viel nach außen dringt, wie vielleicht erwartet - nicht alle Initiativen lassen sich öffentlich behandeln - sollen Sie wissen, dass wir "am Ball" sind und kicken, um Tore zu schießen. Den Volltreffer werden wir noch landen.

Sollten wir in den nächsten Wochen, die uns bis zur endgültigen Entscheidung über den Standort eines neuen Fußballstadions bevorstehen, noch Gemeinsamkeiten planen, werden wir jeden Haushalt informieren. Und ganz besonders natürlich, wenn wir juristische Wege einleiten müssen und dann mit Ihrer vollen Unterstützung rechnen.

Haben Sie vielleicht in dieser dramatischen Phase mal gedacht: Es ist doch ganz gut und praktisch, dass "wir"(?) eine EIG haben? Eine EIG als Zentrum für Presse, Fernsehen, Öffentlichkeit. Eine EIG, die zeitweise mehrmals in der Woche die taktischen Wege ausarbeitet. Eine EIG, die u.U. juristische Schritte einleiten und den nötigen finanziellen Anschub leisten kann. Eine EIG, die Ideen und Kraft hat, sich mit der gegebenen Herausforderung auseinander zu setzen. Diese EIG möchte – als Verein - gerne noch mehr Dorfbewohner vertreten können. Möchten Sie nicht jetzt tun, was Sie schon immer wollten:

Der EIG beitreten?! (Formular s. Rückseite)

Ihre EIG

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Die Instandsetzungsarbeiten an der Fußgängerebene

aus der Sicht des Technikausschusses bei der ODBG

Die Gesellschafterversammlung bestimmt mit ihren Beschlüssen die Tätigkeiten ihrer ODBG. Zur Vorbehandlung wichtiger Fachfragen hat sie, neben dem Kontrollausschuss, 3 Fachausschüsse gebildet, darunter den Technikausschuss, der sich in den letzten Jahren überwiegend mit der Frage der Instandsetzung der Fußgängerebene befasst hat.

Seine Arbeit war und ist von mehreren Randbedingungen bestimmt. Obwohl von erheblicher Bedeutung für das Gesamtvorhaben, soll hier auf die abweichenden Ansichten einer Gesellschafterminderheit nicht eingegangen werden, nur soviel, dass hier ein fundamentaler "Familienstreit" nicht um die unstrittige Notwendigkeit von Instandsetzungsmaßnahmen, sondern um deren Rechtsgrundlagen geht. Auf diese sehr deutsche "Gründlichkeit" nimmt allerdings der Zahn der Zeit nicht die geringste Rücksicht.

Für die Instandsetzungsmaßnahmen war zunächst die Finanzierung zu klären einschließlich der Zusage der Landeshauptstadt, gefestigt durch einen Stadtratsbeschluss, sich mit 25% an den Kosten zu beteiligen, bei gesamtheitlichem Handeln der OD-Bewohner. Jetzt, da ein erstes Jahr Baugeschehen mit vielen, zum Teil nicht erfreulichen Erfahrungen hinter uns liegt, glauben wir, bei der Stadt München über eine Bezuschussung bereits fertiggestellter und ordnungsgemäß abgenommener Maßnahmen vorsprechen zu können. Falls erfolgreich, wären damit eine Reihe mehr oder weniger kompetenter Skeptiker widerlegt.

Damit es aber soweit kommen konnte, mussten wir in der Vorbereitung sicherstellen, dass die Landeshauptstadt den von uns vorgesehenen Planungsschritten zustimmt. Deren erster war 1998 die Einschaltung eines kompetenten und leistungsfähigen Büros, das aus einer Vorschlagsliste der Landeshauptstadt ausgewählt wurde (Sicherung der Zuschusszusage). Dieses Büro hat ein Gutachten über die Lage und die Schwere der vorhandenen Schäden in der gesamten Überbauung erstellt, also Fußgängerebene und Straßenüberbauung = Vorgärten der Hochhäuser. In einer Prioritätenliste wurde die Dringlichkeit der Instandsetzungen aufgeführt. Danach bestand zunächst die Absicht, aus Repäsentationsgründen als erstes die zentralen Zugangsbereiche, also die über dem Helene-Mayer-Ring, in Angriff zu nehmen. Aber ausgerechnet dort saßen die Verweigerer einer gemeinschaftlichen Aktion. Das hätte in unseren Augen keinen Sinn gemacht und auch wenig Verständnis gefunden, wenn ausgerechnet die "ungemeinschaftlichen" Gemeinschaften in den Genuß hergerichteter Bereiche gekommen wären. So haben wir uns für den baulich in seiner Gesamtheit am gefährdetsten Bereich in der Straßbergerstraße entschieden.

Im Jahr 2000 wurden Planung, Ausschreibung und Vergabevorschlag durch das Gutachterbüro Scholz vorgenommen, die entscheidenden Schritte wurden von uns, dem Technikausschuss begleitet. Dabei mussten wir darauf achten, sowohl unsere eigenen Einflussmöglichkeiten frei von persönlich bestimmten baufachlichen Vorlieben zu halten, aber auch behutsam mit den vielen Anregungen von Seiten mehr oder weniger kompetenter Dorfbewohner umzugehen.

Bei der Auswahl der ausführenden Firma war Wirtschaftlichkeit das oberste Gebot, also sowohl Angebotspreis wie auch Zuverlässigkeit und Ansehen. Leider wurden wir in Sachen Terminzuverlässigkeit von der dann ausführenden Firma schwer enttäuscht, sodass wir in die Ausschreibung für den Instandsetzungsabschnitt 2001 Vertragsstrafen für Zeitüberschreitung aufnehmen mussten. Auch die fachtech-nische Ausführung musste häufig durch das bauüberwachende Planungsbüro beanstandet werden, sodass die vielen mitbeobachtenden Fachleute unter den Dorfbewohnern zu den unterschiedlichsten Beurteilungen über die endgültige Gebrauchsqualität glaubten kommen zu müssen. In begründeten Fällen ist es das für seinen Auftrag uneingeschränkt haftende Planungsbüro Scholz, das Stellung nehmen und gegebenenfalls Nachbesserung betreiben muss.

So sehr es bautechnisch sinnvoll wäre, jeweils einen Straßenzug vollständig instand zu setzen, so steht dem einmal die oben erwähnte Prioritätenliste entgegen, dann aber auch die Absicht, in allen Bereichen des OD, die sich ja Jahr für Jahr an den Sonderumlagen beteiligen, jeweils nach und nach einen Abschnitt herzurichten.

So ist beabsichtigt, in diesem Jahr in der Nadistraße den Abschnitt von der Grundschule weg nach Westen bis etwa zum Zwickelbereich N 16 in Angriff zu nehmen. Die Gesellschafterversammlung hat einen Betrag von DM 2,3 Mio in den Wirtschaftsplan eingestllt. Im nächsten Jahr soll ein Abschnitt der Connollystraße drankommen.

Aus unserer technischen Sicht scheint es dringend geboten, die jährlichen Investitionen zu erhöhen, um innerhalb einer überschaubaren Zeit mit der Gesamtmaßnahme fertig zu werden. Auch bringt jeder einzelne Bauabschnitt für die angrenzenden Bewohner ein Jahr voller Einschränkungen, Schmutz und Lärm, die doch bei größeren Abschnitten auch nicht mehr werden würden.

Über die rechtlichen Grundlagen unserer Gemeinschaftsmaßnahme streiten derzeit eine ablehnende Minderheit (von der wir sagen, dass sie ihren eigenen, aber auch unseren Wohnwert damit systematisch kaputt macht) mit der Mehrheit der Dorfgemeinschaft vor Gericht. Wir hoffen, dass hier letztinstanzlich ein Urteil herauskommt, das den Betriebsfrieden wieder herstellt und den betrieblichen Fortbestand auf Dauer sichert.

Dipl.Ing. Arch. Stefan Goedeckemeyer · S 53

+ Foto: Klaus Greilich

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Der neue alte Kindergarten Frieden Christi

Letztes Jahr wurde, von vielen optisch und akustisch bemerkt, der Katholische Kindergarten Frieden Christi saniert und umgebaut. Planung und Bauleitung lagen beim Architekturbüro Kessler und Sturm. Herr Kessler war schon als Mitarbeiter des Büros Christ und Karg an Wettbewerb und Bau des Kirchenzentrums mit Pfarrhäusern und Kindergarten beteiligt.

Dringendste Maßnahme war die Reparatur der Heizleitungen wegen häufiger Rohrdurchbrüche. Die neuen Leitungen liegen nun über abgehängten Decken. Die weiß gestrichenen Wände und Decken machen jetzt zusammen mit dem hellen Parkett die Räume sehr freundlich.

Die Vorgaben für die Kindergartenausstattung haben sich gegenüber 1972 geändert. Es braucht nicht mehr jeder Gruppenraum einen eigenen Sanitärraum, sondern jeweils zwei teilen sich einen, so dass ein Raum als "Matsch-Raum" (für die Arbeit mit Knete und Ton, natürlich in Vollschutzkleidung zu betreten) umfunktioniert werden konnte. Die Innenhöfe wurden überdacht, um den vorgeschriebenen zusätzlichen Ausweichraum (für die Kleingruppenarbeit) pro zwei Kindergruppen zu schaffen. Aus brandschutztechnischen Gründen musste jeder Aufenthaltsraum mit jeweils zwei Fluchtwegen nach außen ausgestattet werden.

Die auffälligsten Veränderungen sind mit Sicherheit die roten Kästen über den ehemaligen Lichthöfen und die roten Vordächer zur Betonung des Haupteingangs und der neuen Außentüren (Fluchttüren) zu den Gruppenräumen. Die Architekten haben sich bei der Gestaltung dieser Überdachungen für einen Akzent durch Schrägen im Kontrast zur strengen Form des Ursprungsbaus entschieden. Bei der Farbgestaltung des Bestands wurden die sechs Olympiafarben von Otl Aicher beibehalten. Bei den Zubauten aus beschichtetem Holz entschied sich der Architekt für karminrot, da es seiner Meinung nach zu allen anderen Farben und zu einem Kindergarten am besten passt. Eine unauffälligere Farbe wie grau hätte nicht den neuen Materialien entsprochen und wäre zu eintönig oder vornehm erschienen.

Das neue Erscheinungsbild ist also, wie es Herr Kessler ausdrückte, "eine rein individuelle Entwurfsentscheidung".

Im Garten steht jetzt ein neuer Kletterturm mit Riesenrutsche, der auch als Fluchtweg für die obere Etage dienen soll – eine Lösung steht noch aus.

Massive Bauzeitüberschreitungen entstanden, als es wegen anhaltender Regenfälle im Juni/Juli beim Einbau der Glasdächer über den Innenhöfen zu Wasserschäden kam. Dadurch verzögerte sich der Trockenausbau in diesen Bereichen.

Seit November 2000 haben nun die Kinder des Katholischen Kindergartens wieder ihre Räume bezogen und die Räume des Gemeindezentrums frei gemacht.

Die Arbeiten sind nun weitgehend abgeschlossen. Lediglich m Garten sind manche Bereiche den Kindern noch nicht zugänglich. Und auch die vollautomatische, elektromagnetische Türschließanlage funktioniert seit einigen Tagen – nach anfänglichen Macken – so wie sie soll.

Carine Kreiß EIG

Foto: Carine Kreiß

Untertitel: Der neue Eingang am Kath. Kindergarten Frieden Christi, S 7

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Rechtsstreitigkeiten der Grundstückseigentümer im OD

Bedauerlicherweise laufen derzeit diverse Prozesse von 80 % der Grundstückseigentümer gegen 20 % Eigentümer, die sich an den gemeinsamen Instandsetzungsmaßnahmen der gemeinschaftlichen Erschliessungseinrichtungen nicht beteiligen wollen. Die Kläger werden durch unsere Gesellschaft der Grundstückseigentümer, die ODBG, in den folgenden Fällen vertreten:

  • gegen Fa. Hinteregger (HMR 4) wegen einbehaltener anteiliger Betriebskosten für das Wirtschaftsjahr 1996
  • Das OLG hatte die Fa. Hinteregger zur Zahlung verpflichtet. Der BGH hat am 8.3.2001 die Revision nicht angenommen. Damit wird das OLG-Urteil vom 17.5.1999 rechtskräftig.
  • gegen Helene-Mayer-Ring 14 wegen einbehaltener anteiliger Beträge für Instandsetzungsmaßnahmen
  • Nachdem das Landgericht am 11.5.2000 eine Zahlungspflicht verneint hatte, hob das OLG am 1.2.2001 dieses Urteil auf. Die Klage ist im Grunde gerechtfertigt und wird zur Entscheidung über die Höhe des Anspruchs an das Landgericht München I zurückverwiesen.
  • gegen Fa. Hinteregger (HMR 4) wegen einbehaltener anteiliger Beträge für Instandsetzungsmaßnahmen 1997, 1998, 1999
  • Auch hier hatte das Landgericht eine Zahlungspflicht verneint. Beim OLG München erging am 21.2.2001 ein Beweisbeschluß. Die klägerische Seite muß für die strittigen Wirtschaftsjahre den Beweis vorlegen, welche Summen jeweils als Rücklage für Instandsetzungsmaßnahmen im Jahresabschluß festgestellt wurden. Gleichzeitig wird Beweis dafür verlangt, dass die Gesellschafterversammlung am 23.9.99 die ODBG bevollmächtigt und beauftragt hat, die Zahlungen einzuklagen.
  • Termin für die mündliche Verhandlung ist Mittwoch, 23.5.2001, 13.30 Uhr, Justizgebäude Prielmayrstr. 5.
  • gegen Helene-Mayer-Ring 12 wegen – s.o. HMR 14
  • Der Verhandlungstermin beim OLG wurde verschoben auf Dienstag, den 27.3.2001, 8.45 Uhr, Sitzungssaal 35 EG.
  • gegen Connollystraße 4-12 wegen - s.o. HMR 14
  • Dieses Verfahren ist noch in der 1. Instanz beim Landgericht München I. Eine Entscheidungsverkündung war bereits vorgesehen, wurde dann aufgrund des OLG-Urteils vom 1.2.2001 (HMR 14) aufgehoben. Eine mündliche Verhandlung ist nach mehrmaliger Verschiebung auf Donnerstag, 3.5.2001, 11.30 Uhr, Sitzungssaal 152, terminiert.

Nicht nur wir Grundstückseigentümer untereinander prozessieren zur Zeit, sondern auch innerhalb von 2 WEGs gibt es gerichtliche Auseinandersetzungen um die Beteiligung an den gemeinschaftlichen Instandsetzungsmaßnahmen. Es werden von Einzelpersonen die jeweiligen Wirtschaftspläne 2000/2001 angefochten, um die mehrheitliche Zustimmung der Wohnungseigentümer zur Instandsetzung zu Fall zu bringen.

Ch.E./ H.E. EIG

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Spindelsanierung HMR

Die Auffahrt (Spindel) - als Teil der Großgarage - zu den Parkdecks an der Ostseite der Hochhäuser war arg ramponiert und musste gründlich überholt werden. Beim Unterhalt der Großgarage sind gemäß Grundlagenvereinbarung vom 22.12.75 nur die Grundstückseigentümer von HMR 4-19 beteiligt, im Gegensatz zu allen anderen gemeinschaftlichen Einrichtungen im Dorf, die von allen 114 Grundstückseigentümern zu unterhalten sind.Verkehrssicherung und Unterhalt werden normalerweise von der ODBG wahrgenommen und bei der Großgarage nach Kostenschlüssel 6 abgerechnet.

Zur gemeinschaftlichen Duchführung der Instandsetzungsarbeiten haben sich die o.g.Eigentümer als Bauherr zu einer Gesellschaft Bürgerlichen Rechts (GBR) - an Stelle der ODBG – zusammengeschlossen, vertreten durch einen Rechtsanwalt für alle Bauherrenaufgaben. Dieser beauftragte eine Ingenieurgesellschaft mit der Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Abrechnung.

Auftragnehmer für alle Bauarbeiten wurde ein Hauptunternehmer (HU), der seinerseits Nachunternehmer für die Durchführung der Arbeiten unter Vertrag genommen hat.

In der Verantwortung des HU liegen die Koordination aller Firmen, die Einhaltung des vereinbarten Zeitplans und des Kostenrahmens sowie die Übergabe des mängelfreien Werks nach Abnahme durch die Bauleitung.

Der Zeitplan sah eine Abnahme Ende November 2000 vor. Eine Regenperiode zu dieser Zeit zeigte, dass eine Reihe von Fugen undicht ist. Anfang Dezember konnte daher nur eine Teilabnahme stattfinden. Die gewählte Schwarzabdichtung führte vermutlich wegen der schwierigen Anschlussdetails in Ecken und Rundungen mit aufwändigen Fugenprofilen zu den von der ausführenden Firma verursachten Mängeln. Erst nach der Mängelbeseitigung im Frühjahr kann die Endabnahme erfolgen.

Der Kostenrahmen von knapp DM 2 Mio konnte trotz einiger Mehrarbeiten nach bisheriger Übersicht eingehalten werden.

L.K. EIG

P.S. Die Abwicklung der laufenden gemeinschaftlichen Instandsetzung der Fußgängerbereiche und Überbauwerke erfolgt im Prinzip nach dem gleichen Muster :

GBR = ODBG

Rechtsanwalt = Geschäftsführer

Bauherren 4-19 = alle Eigentümer im OD, vertreten durch die Treuhänder

Ing.ges. BTI = Ing.büro Scholz & Partner

HU HSG = HU Bilfinger & Berger (bisher)

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Abenteuerspielplatz im Olympischen Dorf:

Spielen oder Würstchen?

Zur Einweihung des sanierten Abenteuer-Spielplatzes in der Straßbergerstraße (Nordseite) wurde die Grundschule an der Nadistraße im Herbst eingeladen. Alle Schulkinder zogen - teilweise ganz am Anfang ihrer Schulkarriere - dorthin. Es war ein wunderbarer Empfang! Würstchen, Getränke, geduldige Helfer - alles stand bereit. Die liebevolle Verköstigung konnte nur von ganz Ausgehungerten in Anspruch genommen werden, denn das Angebot des neuen Spielplatzes war so verlockend, daß man den Hunger vergaß·. Röhren, Rutschen, Schaukeln, Klettergerüste, Balancierpfosten, und das alles im weichen Sand, ließen die Kinderherzen höher schlagen, animierten zum Ausprobieren, zum Mitmachen, zur Aktivität von Motorik und Bewegungsdrang - eine gute Alternative zu Computerspielen ... und, wen wundert's? So manches Würstchen landete im Sand und war selbst nach liebevollen Versuchen es abzuputzen, seiner eigentlichen Bestimmung beraubt. Schulleben wird so gross geschrieben - gerade von unserer Staatsministerin - wie einfach ist es, wenn lokale Initiativen Angebote bereitstellen und erlauben Sie mir ein Wort umsonst: Schön, dass es in unserem Oly-Dorf so etwas gibt!

Holle Beier

P.S. des Dorfboten: Eine tolle Idee der ODBG und der Sponsorin, Fa. Reitmayr Gartengestaltung GmbH. Das Oly-Dorf dankt.

+ Foto: Ursula Köster-Capalo

Untertitel: Die Ausgehungerten auf dem neuen Klettergerüst

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Glosse

Das Stadion auf dem ZHS-Gelände kommt –wär‘ ja gelacht!

Wer hier Ruhe und Entspannung sucht (was immer das sein mag!), soll sich ins Bett scheren, wenn ihm unser tolles Event-Stadion nicht passt.

Die Kinder, Alten, Behinderten – am besten alle Dorfbewohner – mögen gefälligst die Fußwege im Olympiadorf räumen, damit mal endlich Platz wird für unsere Fan-Groups.

Der Fußballnachwuchs soll (wenn er’s schon nicht lassen kann) den Ball doch gegen die Hauswand kicken anstatt teures Bauland neben der ZHS als Trainingsflächen "zweckzuentfremden".

Da wird nämlich demnächst Stimmbandtraining ganz großen Stils stattfinden. Breitensportförderung! Da werd’s schaung.

Olé! Olé-Olé-Olé-Olé!!

Mechthild Foerster

+ Fotomontage: Eberhard Klier

.... passt! .. wie die Faust auf´s Auge!

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Nachrichten

Denkmalschutz/ Ensembleschutz

Endlich ... der Stadtrat hat Ende Februar 2001 der Aufnahme des Gesamtensembles Olympiapark in die Denkmalliste der LH München zugestimmt. Ein entsprechendes Verfahren war vor drei Jahren vom Denkmalrat des Landesamtes für Denkmalpflege eingeleitet worden. Olympiaturm, -stadion, -halle und –schwimmhalle sind jetzt als Baudenkmäler geschützt, das Olympische Dorf und die ZHS-Anlage ‚als zugehörige Nebenanlage‘ stehen unter Ensembleschutz. Es handelt sich um ein ‚Ensemble von geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung‘.

Und jetzt ist zu hoffen, dass derselbe Stadtrat - als Konsequenz seiner Entscheidung für den Ensembleschutz – dem Stadionneubau auf dem ZHS-Gelände seine Zustimmung verweigert.

Baustelle Lerchenauer Straße

Der Straßenbelag zwischen Dostler- und Preußenstraße (stadtauswärts) wird im Sommer repariert. Beginn: ca. Juni/Juli / Dauer: ca. 2-3 Wochen (je nach Wetter) / keine Totalsperre – eine Spur bleibt immer erhalten, ebenso die Abzweigungen ins OD.

U-Bahnhof Olympiapark Nord

Die Rohbauarbeiten sind ausgeschrieben. Nach der Submission Ende März kann der Auftrag vergeben werden. Zugleich läuft ein Kunstwettbewerb, der auch noch im März entschieden wird. Das Ergebnis wird dann im Mai dem Bezirksausschuss vorgestellt. Mit dem Baubeginn ist nicht vor dem Herbst zu rechnen.

Einwohnerversammlung

Die Nachbarn der ZHS haben ein Recht auf Information zum Stadion-Neubau! Der BA 11 beantragt für Olympiadorf, Pressestadt, Borstei eine gemeinsame Einwohnerversammlung – vorauss. Ende April/ Anfang Mai.

Abstimmung im Internet

Wo soll das neue Stadion hin?

Nutzen Sie die Möglichkeit des Internets und geben Sie Ihre Stimme für einen der 3 diskutierten Standorte unter

www.stadion-münchen.de

www.süddeutsche.de/stadion

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Die Dorfsenioren

Hallo, grüss Gott!

Hier sind wir wieder einmal, die Dorfsenioren e.V., sozusagen im "neuen Gewande". Unsere liebe Gräfin, Gisela von Zech, die Gründerin und Trägerin des Vereins, wurde auf der Jahresversammlung vom 16.6.2000 zur Ehrenvorsitzenden ernannt. Sie hat sich inzwischen aus Altersgründen in ein Münchner Seniorenheim zurückgezogen. Vorsitzender ist nunmehr Herr Otto Haußleiter (bisher stellv. Vorsitzender); Frau Erika Steidle wurde zu seiner Stellvertreterin gewählt. Den Finanzbereich behält Herr Buchner, und Frau Feld übernimmt weiterhin die Schriftführung.

In dieser Besetzung soll die Arbeit mit frischen Kräften weitergeführt werden. Dabei geht es vornehmlich um die Wahrnehmung sozialer Aufgaben. Wir wollen der älteren Generation bei den verschiedensten Dingen des täglichen Lebens Hilfestellung geben. So ist daran gedacht, einen Besuchsdienst zu organisieren, um dem Alleinsein zu begegnen, das in späteren Jahren aus Gründen einer immer größer werdenden Unbeweglichkeit oft ein Problem für ältere Menschen darstellt. Aus ebendiesen Gründen wollen wir uns bemühen, ältere Menschen in geselligem Zusammensein zueinander zu führen. Wir möchten außerdem einen Vorlesedienst sowie Begleitung beim Spazierengehen und bei Arztbesuchen anbieten. Auch Einkaufshilfen sollen gestellt werden sowie Unterstützung in einigen Dingen des täglichen Lebens wie Schriftverkehr mit Behörden und sonstigen Dienststellen, kleinere Reparaturen innerhalb der Wohnung, Hilfen beim Putzen ect. Darüber hinaus besitzt der Verein vier kleinere Wohnungen, die er vermietet. Dabei wird darauf geachtet, dass die Mieter der Zielsetzung des Vereins entsprechen, also ältere oder behinderte Menschen sind. Spezielle Krankenpflege können wir allerdings leider nicht anbieten.

Und damit kommen wir zur Kehrseite unserer Arbeit: So gerne wir bereit sind zu helfen, wo es nötig ist, so haben wir derzeit aber noch nicht genügend Menschen gefunden, die bereit sind, ehrenamtlich, ggf. auch gegen eine kleine Vergütung, bei uns mitzuarbeiten.

Wir freuen uns daher sehr über jeden, der sich auf unseren Hilferuf hin meldet und zwar bei Frau Steidle unter der Nummer 351 99 51. Die gleiche Nummer gilt auch, um Unterstützung zu bekommen.

Die Dorfsenioren e.V. Olympiadorf

P.S. EIG: In der EIG wird geplant, in Zusammenarbeit mit den ‚Dorfsenioren‘, nach neuen Wegen in der Dorfgemeinschaft zu suchen, die das Miteinander von Jung und Alt zukünftig mehr fördern und stützen könnten. Unsere Wohnsituation ist dafür bestens geeignet. Anregungen und Vorschläge, wie Sie sich eine aktive gegenseitige Hilfe – ältere Menschen/ junge Familien/ Alleinstehende/ Behinderte - vorstellen könnten, sind für unsere Arbeit an diesem Thema von großem Interesse. Bitte, teilen Sie uns Ihre Ideen mit (s.letzte Seite).

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Meditation

Die kleine Schraube

Es gab einmal in einem riesigen Schiff eine ganz kleine Schraube, die mit vielen anderen ebenso kleinen Schrauben zwei große Stahlplatten miteinander verband. Diese kleine Schraube fing an, bei der Fahrt mitten im Indischen Ozean etwas lockerer zu werden und drohte herauszufallen. Da sagten die nächsten Schrauben zu ihr: Wenn du herausfällst, dann gehen wir auch." Und die Nägel unten am Schiffskörper sagten: "Uns wird es auch zu eng, wir lockern uns auch ein wenig." Als die großen eisernen Rippen das hörten, da riefen sie: "Um Gottes willen bleibt; denn wenn ihr nicht mehr haltet, dann ist es um uns geschehen!" Und das Gerücht von dem Vorhaben der kleinen Schraube verbreitete sich blitzschnell durch den ganzen riesigen Körper des Schiffes. Er ächzte und erbebte in allen Fugen. Da beschlossen sämtliche Rippen und Platten und Schrauben und auch die kleinsten Nägel, eine gemeinsame Botschaft an die kleine Schraube zu senden, sie möge doch bleiben; denn sonst würde das ganze Schiff bersten und keine von ihnen die Heimat erreichen. Das schmeichelte dem Stolz der kleinen Schraube, dass ihr solche ungeheure Bedeutung beigemessen wurde, und sie ließ sagen, sie wolle sitzen bleiben.

Was bedeutet diese Geschichte für uns? Doch die Frage: Können wir "kleine" oder "mittlere" Schrauben etwas ausrichten gegenüber den Mächtigen dieser Welt? Aber an dem Platz, auf dem Sie leben, sind Sie wichtig. Wie es weiter geht – wir wissen es nicht. Aber eines wissen wir: auch als kleine Schraube habe ich meine Aufgabe für ganze Schiffe.

Das gilt sowohl für unsere Sorge um dass Olympische Dorf und die Pressestadt anlässlich des Stadionbaus als auch für unsere Bereitschaft, uns zu engagieren für unser Wohngebiet und für seine Menschen.

Heinz Summerer, Pfarrer

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EIG bei der Präsentation im Rathaus

BMW Erlebnis- und Auslieferungszentrum

An der Lerchenauer Straße gegenüber seinem Museum errichtet BMW ein "einladendes Tor zur Öffentlichkeit"

BMW hatte zu einer Vorstellung des geplanten Kundenzentrums (EAZ) am 13. Januar auch die EIG ins Rathaus geladen. Einzelheiten des Projektes konnten inzwischen auch der Presse entnommen werden.

Aus Gründen der Werbung und Vermarktung sieht BMW die Notwendigkeit – wie andere Automobilhersteller auch –, seine Interessenten durch umfassende Präsentation seiner Produkte und deren Produktion im Werk zu begeistern und dauerhaft als Kunden an sich zu binden.

Stadtrat und Bezirksausschuss haben dem Projekt auf dem Gelände des jetzigen Parkhauses und des angrenzenden P+R-Parkplatzes bereits grundsätzlich zugestimmt.

Uns Bewohner im OD betrifft das sicherlich wohlgestaltete Vorhaben weniger, als vielmehr die Auflage der Stadt, die P+R-Plätze zahlenmäßig zu erhalten, und der Vorschlag der BMW AG, dies durch Überbauung des Studentenparkplatzes zu erreichen – am Eingang unseres Dorfes!

Mit der Planung des Parkdecks ist der Architekt des Studentendorfes, Prof. Werner Wirsing beauftragt, was immerhin Gewähr für eine gute Einfügung und hohe architektonische Qualität bietet. Als ‚Zuckerl‘ sind eine begrünte Überdachung der neuen Parkebene und die Neuanpflanzung aller für die Überbauung gefällten Bäume (58 neue für 57 alte...!) vorgesehen.

Die Planung wird aufgrund der bei dem Vorstellungsgespräch vorgebrachten Anregungen überarbeitet. Uns geht es dabei

  • · um eine Reduzierung der P+R-Plätze durch Verlagerung an den neuen U-Bahnhof an der Moosacher Straße
  • · um eine Lösung der Einfahrt am Helene-Mayer-Ring mit strikter Trennung vom Dorf-Verkehr
  • · um eine möglichst geringe Höhenentwicklung z.B. durch Tieferlegen des bestehenden Parkplatzes und insgesamt
  • · um eine Verbesserung des Dorfeingangs durch eine optimale Gestaltung der Begrünung. Die Ostseite des Dorfes ist durch Parken, Verkehr und Gewerbe ohnehin beeinträchtigt und sollte nicht zusätzlich belastet werden.

Im Juli 2001 wird die Planung des EAZ als Ergebnis des laufenden Architektenwettbewerbs vorliegen. Bei der anschließenden Bebauungsplanänderung haben vor allem die betroffenen Dorfbewohner die Möglichkeit, bei der Planung mitzureden. Die EIG wird wachsam bleiben.

Ludger Korintenberg EIG

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Neubauprojekt an der Kreuzung Moosacher /Lerchenauer Straße

Unser neuer Nachbar

Seit einiger Zeit können die Baumarktgänger des Olympischen Dorfs an der Ecke Moosacher Straße /Lerchenauer das Entstehen eines neuen Gebäudes auf dem ehemals der Verwaltung der Firma Hurth angrenzenden und wenig genutzten Parkplatzgelände beobachten. Die EIG hat nun bei der Firma DIBAG Industriebau AG über Art, Nutzung, Zeitplan und Umfang des Neubauprojektes nachgefragt.

Im Erdgeschoß werden ein Volvo-Autohaus der Karl-Theis GmbH sowie das Porsche Zentrum am Olympiapark ihren Sitz haben. Bei den Obergeschossen handelt es sich um Büronutzungen, wobei u. a. an die Firmen Thyssen Automotive, Alstom Anlagen und Automatisierungs GmbH vermietet wurde. Nach Angaben der DIBAG werden die Büroflächen in Kürze vollständig vermietet sein. Für die beiden Autohäuser wird angrenzend ein Parkhaus mit 230 Stellplätzen errichtet. In der Tiefgarage sind 149 Stellplätze für die Büromieter vorhanden. Um die Stellplatzsituation auf dem Areal zu verbessern, mußte im nördlichen Bereich des Grundstückes ein weiteres Parkhaus mit 158 Stellplätzen errichtet werden. Das Gebäude selbst hat einen modernen Ausstattungstandard, die Dächer werden begrünt. Eigentümer ist ein von der DIBAG Industriebau AG initiierter geschlossener Immobilienfonds, wobei die Fa. DIBAG Industriebau AG für die Projektentwicklung des Gesamtareals und die Vermarktung verantwortlich ist. Der Neubau wird voraussichtlich im September 2001 fertiggestellt sein. Derzeit wird auch das daneben liegende Bestandsgebäude, nämlich die ehemalige Hurth-Verwaltung, saniert. Dann erfolgen noch Freiflächengestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen auf dem Gesamtareal, das spätestens Anfang 2002 vollständig entwickelt und fertiggestellt sein soll.

In unmittelbarer Nachbarschaft ist nun also ein Gebäude entstanden, welches sich, zumindest in den Augen des Autors, positiv von vielen anderen Autohäusern entlang der Moosacher Straße unterscheidet.

Dr. Michael Scharmann EIG

+ Foto DIBAG AG Neubau Büro- und Geschäftshaus © by DIBAG AG

Planungsentwurf zum neuen Gebäude an der Kreuzung Lerchenauer Straße / Moosacher Straße

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Dreckschleuder am Petueltunnel

Abluftkamin in Australien versagt -

20 000 Bürger fordern Filtereinbau

Wie leichtfertig von Steuergeldern entlohnte Politiker und Verwaltungen unsere Gesundheit aufs Spiel setzen, hat uns die BSE-Krise gelehrt: Vor dem sich seit Jahren ankündigenden Problem schlossen die Verantwortlichen beide Augen – um das mal ganz nett zu umschreiben. Die nächste Gesundheitsbombe tickt nur ein paar hundert Meter entfernt von uns: Durch einen Abluftkamin in der Riesenfeldstraße sollen jährlich sechs Tonnen Ruß und Staub in die Schwabing-Milbertshofener Luft gejagt werden. Seit drei Jahren erheben einige Wenige Bedenken gegen die Dreckschleuder - vergeblich: Die Tunnelbauer bei der Stadt haben ihre Totalopposition gegen eine zeitgemäße Lufthygiene mittlerweile zwar aufgeben müssen und sogar eingeräumt, dass moderne Filter ohne bauliche Veränderungen in das Westportal des Tunnels integriert werden könnten - dennoch sehen die im Herbst erfolgten Ausschreibungen keine Filter vor.

Das ist um so grotesker, als inzwischen neue Beweise vorliegen, die die aus der Dampfmaschinenzeit stammende Kamintechnik endgültig ad absurdum führen. Das der Stimmungsmache unverdächtige Umweltbundesamt gab am 22. Dezember letzten Jahres bekannt:

"Der in der Atemluft enthaltene Feinstaub schädigt die menschliche Gesundheit. Zu seinen wichtigsten Quellen gehören Dieselmotoren, Feuerungsanlagen und der Schüttgutumschlag. Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass diese für das Auge kaum sichtbaren Partikel schon in kleinsten Mengen gefährlich sind. Für Feinstaub kann deshalb keine Wirkungsschwelle angegeben werden. Auch bei geringer Feinstaubkonzentration muss noch mit Wirkungen gerechnet werden. Nimmt die Feinstaubkonzentration in der Atemluft zu, steigt die Zahl der Menschen, die wegen Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems in Krankenhäuser eingewiesen werden. Der Arzneimittelverbrauch und die Häufigkeit der Asthmaanfälle nehmen zu, vorzeitige Todesfälle treten gehäuft auf."

Nun haben die Abluftkamin-Verfechter bei der Stadt stets behauptet, dass die sechs Tonnen Ruß und Staub von Gebläsen so hoch in den Himmel geschossen werden, dass der Wind sie fein säuberlich über den gesamten Münchner Norden verteilen - so jedenfalls ihre Berechnungen. Im australischen Melbourne wurde jetzt der Gegenbeweis geführt.

Dort steht bereits ein 46 Meter hoher Ablufttunnel, der den 1,5 Kilometer langen Domain Tunnel entlüftet. Unter Regie der renommierten Wissenschaftsorganisation CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation) wurde jetzt erstmals ein Test mit Rauchpatronen durchgeführt, der den Abtransport der tückischen Schadstoffe dokumentieren sollte. Ergebnis: Obwohl der Rauch mit einer Geschwindigkeit von 6 km/h aus dem Kamin trat und ihm eine Temperatur von 35 Grad Celsius zusätzlichen Auftrieb verlieh, blieb er als wabernde Wolke über dem Kamin stehen und legte sich dann über die Häuser der Umgebung (siehe Foto!) – das bei normalen Wetterbedingungen und einer Windgeschwindigkeit von 10 km/h.

Müssen dann bei der in München häufigen Inversionswetterlage die Wohnviertel um den Dreckbläser großräumig abgesperrt und evakuiert werden?

Die Fotodokumentation hat die Australier derart alarmiert, dass der geplante Bau eines Abluftkamins am M 5 East Tunnel in Sydney wütende Proteste ausgelöst hat. Mittlerweile haben 20 000 Menschen eine Petition unterzeichnet, die den Einbau von Filtern verlangt. Das von den nicht entschärften Kaminen ausgehende Gesundheitsrisiko hat die Stadtverwaltung dazu bewogen, über den Tunnel jetzt erst mal einen Baustopp zu verhängen.

Hoffen wir, dass nicht erst der beginnende Reizhusten das Schweigen der Münchner Lämmer bricht!

Die Homepage der australischen Gruppe, die gegen den Kamin kämpft:

nostack..8m.com.

Wolfgang C. Goede EIG

E-Mail: info@casa-luz.de

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Olympische Ringe 2000

Zweite Einweihung der Plastik in der Connollystraße

Ende November 2000 wurde – wie im Dorf und Dorfboten angekündigt – die von dem Bildhauer Peter Schwenk wieder hergestellte Olympia-Plastik der im letzten Jahr verstorbenen Künstlerin Ruth Kiener-Flamm der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen eines Fototermins für die Presse und in Anwesenheit einiger Dorfbewohner und sogar einer Schulklasse der Nadischule ist dieses Kunstobjekt in das gemeinschaftliche Eigentum des Olympischen Dorfes und somit in die Obhut und Wartung durch die ODBG übergegangen. Ein symbolischer Akt war die Überreichung eines Schecks über DM 40.000,- der Sponsorin WWK Lebensversicherung AG an den Repräsentanten der Stadt, Herrn Baureferent Horst Haffner.

Die EIG bedankte sich im Namen aller Dorfbewohner für die großzügige Spende der WWK und bei der Stadt, die die Kosten für die Aufstellung übernommen hat. Hier ein Auszug aus der Rede der EIG Vorsitzenden:

‚Diese Olympischen Ringe 2000, wie wir sie in unserem letzten Dorfboten genannt haben, sind für uns von mehrfacher Bedeutung: Zum einen sind sie ein unverkennbares Wahrzeichen für unser Olympiadorf. Und nicht zuletzt deshalb ist es von großer Wichtigkeit, dass sie, noch auf Betreiben der Künstlerin Kiener-Flamm, wieder erstehen konnten.

Zum anderen handelt es sich ja, wie wir wissen, um ein wieder hergestelltes Objekt, das ein ähnliches Schicksal ereilt hat wie unser ganzes Dorf: Denn die fast 30 Jahre seit der Olympiade 72 haben – hier wie dort – ihre Spuren hinterlassen und deutliche Zeichen von Verschleiss und Verfall gesetzt. Für uns handelt es sich hier also um ein komplett und erfolgreich saniertes Objekt, so wie wir es uns für den "kleinen Rest" des Dorfes auch erhoffen ...

 

Und die Tatsache, dass dieses Kunstwerk genau vor dem ersten, gerade fertig gestellten Teilstück unserer endlich begonnenen Instandsetzung der Fußgängerebene steht – und damit dem Start ein Highlight aufsetzt, sehen wir als Symbol für die hoffentlich erfolgreiche Fortsetzung unserer gemeinschaftlichen Sanierung.

Auf Sponsoren für dieses weitaus aufwändigere Unternehmen können wir wohl leider nicht hoffen, aber auf die uns in Aussicht gestellte Unterstützung der Stadt München möchten wir doch sehr stark setzen.‘

Christa Epe EIG

+ Foto: LH München

Die Olympischen Ringe 2000 – jetzt aus Alu-Hohlprofilen

+ Foto: LH München

Baureferent Horst Haffner empfängt von Vertretern der WWK den symbolischen Scheck – im Beisein des Geschäftsführers der ODBG, Herrn Hausmann (r.)

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Kulturverein

Chorum 2 ... im Forum 2 ...

Sie können nicht vom Blatt singen?

Sollte das für Sie der Grund sein, nicht im CHORUM 2, dem Chor des Kulturvereins Olympiadorf mitzusingen, sind Ihre Bedenken unbegründet. Lediglich ein wenig Notenkenntnis sollten Sie mitbringen. Und natürlich Freude an der Musik, am Singen, aber auch an der netten Gemeinschaft dieses kleinen Chors, der sich jeden Freitag um 18.00 Uhr im Forum 2 zur Probe trifft und anschließend noch in fröhlicher Runde zusammensitzt.

Geprobt wird z.Zt. viel Musik von Orlando di Lasso. Doch auch andere alte Musik sowie internationale Folklore und Swing stehen auf dem Programm, mit dem der Chor bei Festen des Kulturvereins oder Veranstaltungen der Kirchengemeinden im OD zu hören ist. Und wer etwas über Musiktheorie lernen und auch sonst noch ein wenig mehr erfahren möchte, der kommt bereits eine Stunde früher, denn dann bietet Josef Simon, der Chorleiter, kostenlose Unterweisung.

Haben Sie Lust?

Kommen Sie doch einfach einmal vorbei: Prob(ier)en geht über Studieren!

Mechthild Foerster – T. 351 27 93

Meike Steckhan – T. 300 71 48

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Termine Termine

Bitte folgende Änderungen s. DB Nr. 70

CSU

Stammtisch ........4.4./ 2.5./ 6.6./ 4.7./ 1.8./ 5.9./ 3.10./ 7.11./ 5.12.2001

    • Radl-Tour ......angehört. Start vom Forum 1. Juni/Juli – der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Teilnahme am Sonntag, 15.07.2001 ....... 05.30 Uhr

Kocherlball

      • Sommerfest in diesem Jahr ist geplant als Veranstaltung gemeinsam mit den anderen im Olympischen Dorf ansässigen Vereinen und Organisationen. Information und Termin erfolgt separat.
      • Weitere Veranstaltungen ...........
      • ________________________________________________________________
      • Bezirksausschuss 11 ............
      • Öffentliche Sitzungen ............... 19.30 Uhr: 21.3./ 25.4./ 16.5./ 20.6./ 18.7./ 22.8./ 19.9./ 17.10./ 21.11./ 12.12.2001

jeweils ab 18.30 Uhr

      • Bürgerversammlung Mittwoch, 5. 12. 2001 – 19.00 Uhr
      • Ort: TSV Milbertshofen

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Teestube

Freunde treffen – was erleben – spielen – basteln – Spaß haben

Das Programm der Teestube für Kinder im Helene-Mayer-Ring 25 (evang. Kirche, Nordseite) ist dort und an zahlreichen Stellen im Olympiadorf – natürlich kostenlos – erhältlich. Die Angebote richten sich an Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahre.

Zusätzlich zu den regelmäßigen Öffnungszeiten finden Ausflüge und Feste statt, wie zum Beispiel ein

Besuch im Tierpark

am Donnerstag, den 5. April

oder das

Spielwageneröffnungsfest

am Freitag, den 11. Mai um 15.00 Uhr

Der Spielwagen erwacht aus dem Winterschlaf! Es gibt wieder das beliebte riesige Hupfkissen, eine Torwand zum Schießen, verschiedene Wettspiele, unsere Mohrenkopfschleuder und vieles mehr. Natürlich gibt es auch etwas zu essen und trinken; also Geld nicht vergessen. (Bis 18.00 Uhr).

Telefon + Fax der Teestube: 351 09 11

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